Zwei Klassiker in einer Sammlung
Heretic + Hexen vereint die beiden dunklen Zauber-Shooter, die Raven Software 1994 und 1995 auf einer modifizierten DOOM-Engine gebaut hat. Statt Gewehren trägst du Stäbe und findest Zauber in deinem Inventar, dazu kommen vertikales Zielen und verschiedene Charakterklassen. Enthalten sind Heretic: Shadow of the Serpent Riders, Hexen: Beyond Heretic und Hexen: Deathkings of the Dark Citadel, jeweils mit den Original-DOS-Versionen. Dazu kommen zwei neue Episoden: Heretic: Faith Renewed und Hexen: Vestiges of Grandeur, entstanden in Zusammenarbeit zwischen id Software und Nightdive Studios. Insgesamt stecken 117 Kampagnenkarten und 120 Deathmatch-Karten in der Sammlung.
Gemeinsam spielen
Online-Deathmatch und Koop laufen plattformübergreifend mit bis zu 16 Spielern, ein Konto ist dafür nötig. Lokal am geteilten Bildschirm sind bis zu 8 Spieler möglich, ebenfalls in Deathmatch und Koop. In Hexen wählst du vor dem Start zwischen Krieger, Magier und Kleriker, die Klassen unterscheiden sich im Kampf. Wer es klassisch mag, kann in den Einstellungen zwischen Original- und Enhanced-Balancen umschalten. Für schnelleres Waffenwechseln gibt es ein Waffenkarussell, dazu Quick Save/Load und moderne Controller-Unterstützung.
Was vor dem Start zu wissen
Die Spiele sind aus den Neunzigern und entsprechend retro gehalten, mit Gewalt und dunkler Fantasie im Bild. Die Restaurierung bringt multithreades Rendering bis 4K und 120 FPS, Widescreen-Support, viele Bugfixes und umfangreiche Barrierefreiheit: überarbeitete Oberfläche, bessere Lesbarkeit, Kontrast- und Effekt-Einstellungen sowie Text-to-Speech. Ein umschaltbarer, erweiterter Tome-of-Power-Soundtrack von Andrew Hulshult ist dabei, ebenso ein Vault-Bereich mit Konzeptzeichnungen und ungenutzten Sprites der Originale. Über einen In-Game-Browser lassen sich Community-Mods laden, die Installation erfolgt separat und braucht zusätzlichen Speicherplatz. Die Sammlung ist in 12 neue Sprachen übersetzt, darunter Deutsch. Für Online-Funktionen ist ein Konto nötig, für 4K und 120 FPS ein passendes Display.