Ein Mining- und Crafting-RPG mit Geschichte
Aground ist ein 2D-Spiel im Pixel-Look, in dem du als einer der letzten menschlichen Überlebenden auf einer unbewohnten Insel strandest. Zusammen mit ein paar weiteren Absturzüberlebenden geht es darum, mit Abbau, Handwerk und Bauarbeit zu überleben. Das Spiel beginnt bewusst einfach und wächst dann zu etwas deutlich Größerem: Du abbau Erze, Edelsteine und andere Rohstoffe, baust Strukturen, fertigst Werkzeuge, erledigst Quests und kämpfst gegen Gegner und Bosse. Landwirtschaft, Kochen, Fischen und das Leveln deiner Fähigkeiten runden den Alltag ab.
Wichtig ist, dass Aground kein reines Sandbox-Spiel ist, sondern eine übergeordnete Geschichte, ein Ziel und einen Grund für das gesamte Bauen und Herstellen hat. Unter dem einfachen Äußeren steckt mehr Tiefe, als man zunächst denkt. Mit dem Fortschritt triffst du neue NPCs, schaltest neue Technologie frei und stolperst vielleicht auch über Magie. Die Entwickler nennen als Beispiele, dass du Drachen aufziehen, Fahrzeuge und Reittiere reiten, Feinde gefangen nehmen, andere Inseln und sogar Planeten bereisen und ins All starten kannst. Ob das alles gelingt, hängt von deinen Entscheidungen ab, denn im Spiel zählt, was du tust.
Zusammen im Koop spielen
Aground bietet Online-Koop, sodass ihr die Insel nicht allein erkunden müsst. Mehrere Überlebende aus dem Absturz könnt ihr als Gruppe spielen und die Arbeit aufteilen: Einer gräbt nach Rohstoffen, ein anderer baut Strukturen, ein dritter macht sich an Quests, an die Technologie oder an die Felder. Da das Spiel Aufgaben aus den Bereichen Basisbau, Management und Erkundung enthält, ergänzt sich eine Gruppe gut, statt sich gegenseitig Arbeit abzunehmen.
Auch die Richtung der Gruppe lässt sich gemeinsam bestimmen. Die Tags nennen Choices Matter, das heißt, ihr könnt als Team entscheiden, ob ihr NPCs freundlich begegnet oder nicht, wohin ihr als Nächstes reist und worauf ihr zuerst Zeit verwendet. Ob ihr euch aufs Abbauen, aufs Bauen der Siedlung oder auf die Geschichte konzentriert, legt ihr selbst fest.
Was ihr vor dem Start wissen solltet
Aground startet klein und wird über den Spielfortschritt deutlich umfangreicher, mit vielen Features und Dingen zum Tun. Wer sofort viele Möglichkeiten erwartet, sollte die ersten Inseln in Ruhe angehen, denn das Spiel baut sein Angebot Stück für Stück auf. Die Entwickler beschreiben den Ton als familienfreundlich, und das Spiel enthält weder Preise noch Bewertungen, die man als Orientierung braucht.
Es gibt eine Demo, die die ersten Inseln abdeckt und einen guten Eindruck vom Spiel vermittelt. Deren Spielstände lassen sich nahtlos in die Vollversion übernehmen, wenn ihr danach weiterspielen wollt. Falls euch die Welt gefällt, existiert mit Aground Zero ein 3D-Ableger derselben Entwickler, der dieselbe Umgebung aus einer anderen Perspektive behandelt.