Was Age of Empires II: Definitive Edition ist
Bei Age of Empires II: Definitive Edition geht es darum, ein Mittelalterreich aufzubauen: Dörfer, Ressourcen, Bauern, Militär und Forschung. Wer gut plant, wächst schneller als der Gegner. Die Definitive Edition ist eine überarbeitete Fassung des Klassikers mit 4K-Grafik und einer komplett remasterten Tonspur. Zum Grundspiel gehören die Erweiterungen Lords of the West, Dynasties of India und Dawn of the Dukes. Dazu kommen Kampagnen mit insgesamt 229 Missionen, in denen du historische Konflikte und Eroberungen nachspielst. Laut Angaben stecken über 200 Stunden Inhalt und rund 1000 Jahre Geschichte darin.
Mit Freunden spielen
Für eine Runde mit der Gruppe ist das Multiplayer-Modell der wichtigste Punkt. Ihr könnt Online gegeneinander antreten, aber auch lokal im Netzwerk, also per LAN. Cross-Play ist vorhanden, sodass ihr zusammen spielen könnt, ohne dass alle dieselbe Plattform nutzen müssen. Es gibt beide Varianten: direkte Gegnerschaft sowie Koop-Modi, in denen ihr gegen eine gemeinsame Gegenspielerseite antritt. Für schnelle Partien mit Freunden gibt es laut Angaben Quick Play, damit ihr ohne langes Konfigurieren direkt ins Spiel kommt. Ein guter Einstieg ist eine Karte mit begrenztem Tempo, die Klassikervereinbarungen nutzt und vorab klare Siegbedingungen festlegt. Wer das Spiel kennt, erklärt den Neulingen die grundlegenden Abläufe, Ressourcen und Bauabfolge vor der ersten Runde. Das nimmt die ersten Fehler weg und macht den Vergleich später fairer.
Inhalte, die ihr zusammen anpacken könnt
Neben den normalen Partien gibt es den In-Game-Editor, mit dem ihr eigene Karten und Szenarien baut und anschließend gemeinsam testen oder teilen könnt. Laut Angaben wird der Szenario-Editor laufend gepflegt. Ergänzend zu den Kampagnen und Expansionen gibt es häufige Aktualisierungen mit Events, neuem Inhalt, weiteren Spielmodi und Verbesserungen am Menü und an der Oberfläche. Damit reicht der Inhalt für weitaus mehr als ab und zu eine Standardpartie: Ihr könnt Kampagnen abwechselnd durchspielen, eigene Szenarien für die Gruppe erstellen oder Online gegen andere antreten.
Bevor ihr startet
Vor der ersten Partienrunde solltet ihr einige Einstellungen anfassen. Die Schwierigkeit lässt sich anpassen, die Lautstärke einzelner Bereiche ist regelbar, und es gibt Optionen für Textgröße, Farbvarianten und ein Maus-only-Layout. Menüs lassen sich vorlesen. Diese Punkte sind vor allem dann hilfreich, wenn unterschiedliche Spielstände am Tisch sitzen. Speichern ist jederzeit möglich, und der Steam Cloud synchronisiert eure Fortschritte, sodass ihr später nahtlos weitermachen könnt. Für die Gruppe lohnt sich außerdem Steam Family Sharing, damit die Inhalte geteilt werden können. Wenn ihr plant, eigene Karten zu bauen, installiert den Editor und testet die Karte mit allen Beteiligten, bevor ihr sie in eine echte Runde nehmt.