# Rum für alle: Tower Wars macht Verteidigung zum Teamangriff

Beschützt mit bis zu zwei Freunden den Rumvorrat einer fliegenden Stadt oder tretet in einem Tower-Defense-Kampf mit sechs Spielern gegeneinander an.

[PLAYNEXT](https://playnext.party/) · Veröffentlicht: 2.10.2026

![Ein Hexfeld ist voller Türme und einer gestrichelten blauen Route; oberhalb liegen Burgen-Symbole, darunter Gold- und Battle-Points-Anzeigen.](https://playnext.party/steam-images/9ae5e757-0c20-412a-bf10-8ae15a0058ac/ss-c3ad1963e7ec4100ed7061be32a89c284577d03f?width=1200)

Tower Wars macht aus Tower Defense einen Streit zwischen zwei Burgen. Ihr baut einen gewundenen Verteidigungsweg gegen anrückende Truppen und schickt eure eigene Armee über die Karte, um die andere Seite anzugreifen. Mit Freunden gibt es zwei sehr unterschiedliche Varianten: Royal Rum-Bowl ist eine kleine Koop-Verteidigung gegen Piraten, während die bekannten 2-gegen-2- und 3-gegen-3-Partien euer Team gegen eine andere Gruppe stellen. Im ersten Modus schützt ihr gemeinsam eine Festung; im zweiten verteidigt und attackiert jeder, während beide Teams um den Sieg kämpfen.

Am einfachsten versteht ihr die Regeln auf einem Hexfeld. Eure Truppen betreten ein gegnerisches Labyrinth und folgen dem Weg zur Burg. Entlang dieser Route platzierte Türme feuern auf die vorbeiziehende Welle. Ein längerer Weg gibt der Verteidigung also mehr Gelegenheiten, Einheiten aufzuhalten. Ihr seht den Pfad, den eure Türme erzeugen, und könnt ihn im Match verlängern, umlenken oder verstärken. Es gibt keine feste Spur, die ihr dekoriert: Das Spielfeld selbst wird zur Route, und die Türme formen sie.

## Ein Piratenangriff macht Verteidigung zur Teamaufgabe

Royal Rum-Bowl ist die eigene PvE-Koopkarte des Spiels für ein bis drei Personen. Gemeinsam schützt ihr den Rumvorrat einer verlassenen fliegenden Stadt vor Piraten. Gegnerwellen marschieren nicht einfach eine gewöhnliche Spur entlang: Zufällige Ereignisse können Türme bombardieren, zerschlagen und zerstören, sodass sich das Labyrinth durch Schäden verändert. Ein eben noch funktionierender Weg kann plötzlich eine Öffnung oder Lücke haben. Die Verteidigung wird dadurch ebenso sehr zur Reparatur wie zum Bauplan.

Diese Störung ist der deutlichste Teamgedanke des Modus. Ihr und eure Freunde verteidigt dasselbe Ziel, und beschädigte Türme verändern den Weg, den ihr gemeinsam halten wollt. Eine Welle kann einen starken Abschnitt unter Druck setzen; eine Bombe hinterlässt vielleicht eine Lücke, durch die der Anmarsch frei wird. Ihr sollt den Rum schützen, während das Schlachtfeld Teile seiner eigenen Konstruktion wieder einreißt. Das spielt sich anders, als immer nur weitere Türme auf ein unverändertes Labyrinth zu setzen.

Royal Rum-Bowl führt getrennte Wertungen für Einzel-, Zweier- und Dreierteams. Die Karte lässt sich allein oder mit ein oder zwei Freunden spielen. Zufällige Gegner und Ereignisse prägen diese abgeschlossene Verteidigungsaufgabe; eine verzweigte Kampagne oder Folge von Storymissionen gibt es nicht. Der Wiederspielwert entsteht durch wechselnde Angriffe und bessere Punktzahlen, nicht durch Charakterstufen oder eine lange Koopgeschichte.

Royal Rum-Bowl ist eine fokussierte Karte und kein großes PvE-Angebot. Die getrennten Bestenlisten für eins, zwei und drei Spieler geben der Herausforderung ein wiederholbares Ziel. Die wechselnden Gegner und Turmschäden verändern, was die Verteidigung bewältigen muss. Wenn ihr eine Reihe verbundener Missionen, eine Kampagnenhandlung oder mehrere Koopkarten sucht, verspricht dieser Modus diese Vielfalt nicht.

## Teamkämpfe halten alle in Angriff und Verteidigung

In Online-Teamspielen treten bei 2-gegen-2 und 3-gegen-3 zwei Gruppen in einem Tauziehen gegeneinander an. Euer Team verteidigt seine Burg und schickt Einheiten aus der Kaserne auf die gegnerische Seite. Während anrückende Truppen eure Verteidigung testen, versuchen eure Einheiten, die feindliche Burg zu erreichen. Ihr helft also nicht bloß einem Freund, eine Welle zu überstehen: Das ganze Team will die gegnerische Burg zuerst zu Fall bringen.

Die Wirtschaft jeder Seite verbindet diese Aufgaben. Minen auf dem Schlachtfeld liefern Gold, mit dem ihr Türme und Armeen bezahlt. Battle Points erhaltet ihr, wenn Einheiten in feindliches Gebiet gelangen; sie dienen für Upgrades. Selbst eine Einheit, die weit vor dem Ziel aufgehalten wird, kann eurem Team Battle Points bringen, doch ein schwacher Angriff ersetzt keine gute Verteidigung. Truppen auszuschicken fördert eure Entwicklung; wer den Angriff ruhen lässt, kann die Verbesserungen verpassen, die spätere Wellen stärken.

Dadurch müsst ihr ständig abwägen, ob ihr den heimischen Weg befestigt, Minen verbessert, Einheiten aufwertet oder eine gefährlichere Armee aufstellt. Auf dem Hexfeld werden die Folgen sichtbar: Ein Turm kann eine Biegung schaffen, die euch Zeit gegen eine anrückende Welle verschafft; eine Lücke lässt Gegner den kürzesten Weg zur Burg nehmen. Wenn eure Truppen durch ein fremdes Labyrinth marschieren, erlebt ihr dasselbe Problem aus Sicht des Angriffs. Ein Turm ist wegen des Weges um ihn herum wichtig, nicht nur wegen der Schadenszahl.

Angriffe bestehen aus unterschiedlichen Truppentypen und nicht aus einer einzigen Armee, die immer gleich bleibt. Wenn ihr Battle Points ausgebt, schaltet ihr weitere Optionen und Upgrades frei. Die gewählten Einheiten konkurrieren mit Türmen und Minen um das Gold, das eine Seite am Laufen hält. Eine Welle kann eine schnelle, günstige Einheit mit einer robusteren oder spezialisierten mischen. Die Verteidigung begegnet so mehr als einem Strom identischer Gegner. Beide Spielerkarten und ihre Anzeigen bleiben sichtbar; der Druck auf jede Burg ist zu erkennen, während die nächste Welle entsteht.

In Teamkämpfen ist nicht eine Person dauerhaft für den Bau und eine andere für den Angriff zuständig. Jede Person verwaltet mit eigenen Ressourcen ihre Türme, Armee und Verbesserungen; Minen-Upgrades sind die wichtigste teamweit geteilte Verbesserung. So bleiben alle an beiden Spielhälften beteiligt. Das Team greift gemeinsam an und verteidigt gemeinsam, doch jede Person behält die Kontrolle über die eigenen Türme. Mehrere einzelne Schlachtfelder tragen gemeinsam zum Teamergebnis bei.

## Upgrades machen jedes Match zu einem kleinen Wettrüsten

Das Spiel bietet mehrere Turm- und Einheitentypen statt einer einzigen Mauer, die ihr kopieren könnt. Türme unterscheiden sich in Angriff und Reichweite, Einheiten in Stärke und Kosten. Technologie-Upgrades verbessern Türme, Armeen, Minen oder die Burg. Diese Entscheidungen trefft ihr während des Matches: Die erste Welle beginnt mit einer einfachen Aufstellung, und der spätere Kampf zeigt, was jede Seite verdienen und bauen konnte.

Die Trennung der Ressourcen bestimmt das Tempo. Gold hängt an den Mineneinnahmen; Battle Points entstehen, wenn Einheiten Zeit in feindlichem Gebiet verbringen. Beides verdient ihr nicht, indem ihr nur hinter einer Mauer wartet. Umgekehrt könnt ihr nicht das gesamte Match angreifen, ohne die Burg zu gefährden. Route, Turmreichweite und Truppendruck bestimmen, wie schnell ihr das nächste Upgrade erreicht. So entsteht ein Wettrüsten, bei dem jeder Angriff zugleich Gefahr für die gegnerische Burg und eine Investition in spätere Möglichkeiten ist.

Zufällig platzierte Hindernisse und Minen verändern das nutzbare Spielfeld, und jede Karte gibt dem Labyrinth eine andere Form. Die Oberfläche markiert den Weg der anrückenden Gegner. So erkennt ihr leichter, ob ein neuer Turm einen sinnvollen Umweg schafft oder versehentlich eine Abkürzung öffnet. Im vollen Endspiel kann es schwieriger werden, den Besitz einzelner Türme zu erkennen, besonders wenn Teamfarben ähnlich sind. Der bunte Steampunkstil und die märchenhaften Einheitennamen halten das Schlachtfeld bewusst verspielt.

Zwischen Matches gibt es kaum dauerhafte Charakterentwicklung. Eure längerfristigen Ziele sind, Turm- und Einheitenwahl kennenzulernen, den Truppenfluss auf verschiedenen Karten zu verstehen und eure Ergebnisse zu verbessern. Royal Rum-Bowl hat eigene Wertungen für Einzel-, Zweier- und Dreierteams. Die Onlineformate 1-gegen-1, 2-gegen-2 und 3-gegen-3 boten früher gewertete und freie Partien, doch der gewertete Matchmakingdienst ist nicht mehr verfügbar. Wenn ihr mit Freunden eine lange Progression, Kampagne oder einen aufzulevelnden Figurenkader wollt, konzentriert sich Tower Wars stattdessen auf einzelne Matches.

## Was die Verbindung voraussetzt

Der Mehrspielermodus läuft online. Tower Wars gibt es für Windows und macOS; Onlinepartien benötigen Breitbandinternet, Linux wird nicht aufgeführt. Lokalen Koop oder Splitscreen dokumentiert das Spiel nicht, und Controllerunterstützung ist unbekannt. Plant daher für jede Person einen Computer und die Steuerung über Maus und Benutzeroberfläche ein. Außerdem wirbt das Spiel mit plattformübergreifendem Mehrspielermodus, erklärt aber nicht klar, welche Kombinationen der Clients funktionieren. Freunde unter Windows und Mac sollten vor einer gemeinsamen Runde prüfen, ob ihre Versionen eine Verbindung herstellen können.

Gewertetes Matchmaking und die zugehörigen Dedicated Server sind nicht mehr verfügbar. Benutzerdefinierte Mehrspielerpartien und Botmatches waren nach dem Ende des gewerteten Dienstes noch verfügbar, doch Freundeseinladungen können fehlschlagen. Wie zuverlässig private Lobbys derzeit funktionieren, ist daher unklar. Wenn eine Lobby nicht aufgeht, gibt es keinen lokalen Koopmodus als Ausweichlösung.

Der Offlineumfang ist kleiner, hilft aber dabei, den Baukreislauf kennenzulernen. In den klassischen Tower-Defense-Karten marschieren computergesteuerte Wellen auf eure Burg zu, und ein Tutorial führt in die Regeln des Versusmodus ein. Benutzerdefinierte Partien gegen Bots waren ebenfalls verfügbar, ihr aktueller Status ist jedoch unklar. Diese Optionen ersetzen weder den zentralen Wettkampf gegen Menschen noch bieten sie eine vollständige Einzelspielerkampagne.

Tower Wars passt zu Freunden, deren Tower Defense zurückschlägt. In Royal Rum-Bowl schützen bis zu drei Personen gemeinsam ein PvE-Ziel und ein Labyrinth, das während einer Runde beschädigt werden kann. Teamspiele teilen bis zu sechs Personen auf gegenüberliegende Seiten mit Angriff und Verteidigung auf. Die überschaubare Modusauswahl und das Abwägen der Ressourcen sorgen für klare taktische Entscheidungen; der unsichere Einladungsstatus ist für eine heutige Gruppe ein echtes Hindernis. Wenn die Verbindung klappt, liegt der Reiz darin, zu sehen, wie ein sorgfältig geformter Weg und eine Reihe marschierender Truppen dieselbe Verteidigung zugleich zu Festung und Angriff machen.

## Auf Steam

- **Zusammen spielen:** Online-Koop, Online-PvP, Plattformübergreifender Mehrspieler
- **Steam-Bewertungen:** Größtenteils positiv, 72 % positiv von 1.755 Bewertungen
- **Spielen gerade:** 0
- **Plattformen:** Windows, macOS
- **Entwickler:** SuperVillain Studios
- **Publisher:** SuperVillain Studios

[Auf Steam ansehen](https://store.steampowered.com/app/214360/)

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