# Thunder Wolves im Koop: Ein Helikopter, zwei Crewmitglieder

Flieg mit einem Freund durch eine kurze Arcade-Kampagne: Eine Person steuert, die andere übernimmt den Bordschützenplatz.

[PLAYNEXT](https://playnext.party/) · Veröffentlicht: 2.10.2026

![Ein Helikopter feuert über einer Siedlung auf Ziele; das Missionsziel lautet, die Humvees zu verteidigen.](https://playnext.party/steam-images/10384fff-f030-4876-bb35-ccf806938146/ss-e4406570ca26b214b9f8cacf38b6a676ee733476?width=1200)

Thunder Wolves ist ein rasanter Arcade-Helikopter-Shooter für eine zweiköpfige Crew. Du und ein Freund teilen euch einen Kampfhubschrauber: Eine Person fliegt, die andere übernimmt den Bordschützenplatz. Die Kampagne führt euch durch 13 Missionen in vier Regionen und kombiniert Angriffe auf feindliche Truppen mit Eskorten, Rettungen und anderen inszenierten Einsätzen. Hier fliegt ihr nicht in getrennten Maschinen, sondern teilt euch ein Fahrzeug und einen Bildschirm. Entscheidend ist also, ob euch diese Aufteilung mehr reizt als zwei Helikopter nebeneinander.

## Zwei Plätze, ein bewegliches Ziel

Im Koop teilt ihr euch ganz wörtlich ein Fahrzeug. Der Pilot steuert den Helikopter durch das Level und bringt ihn in Position; der Bordschütze richtet die Waffen auf Ziele und feuert. Beide Rollen tragen zur selben Maschine und Mission bei, nutzen aber unterschiedliche Perspektiven und Eingaben. Die Sicht des Schützen bewegt sich mit dem Helikopter, während der Pilot fliegen, Beschuss ausweichen und Ziele in Reichweite halten muss. Das passt zu Freunden, die mitten in einem Arcade-Gefecht gemeinsam auf ein Ziel hinarbeiten möchten, weniger zu einer Gruppe, in der jede Person eine eigene Figur oder ein eigenes Fahrzeug erwartet.

Du kannst auch allein spielen und dabei Flug und Waffen selbst übernehmen. Im Koop wird diese Steuerung aufgeteilt, die Missionen folgen aber weiterhin demselben Grundmuster: Ihr fliegt mit einem Helikopter eine vorgegebene Route, räumt Bedrohungen aus dem Weg und bewegt euch gemeinsam zum nächsten Ziel. Das Spiel ist auf schnelle, leicht verständliche Action ausgelegt, nicht auf eine Flugsimulation. Ein detailliertes Cockpit oder eine lange Liste von Flugsystemen müsst ihr nicht verwalten: Der Helikopter ist wendig, wichtige Ziele sind markiert, und der nächste Kampf lässt meist nicht lange auf sich warten.

Die PC-Version bietet lokalen Koop für zwei Personen, die denselben Bildschirm nutzen und benötigt dafür einen Gamecontroller. Die Controller-Unterstützung ist vollständig. Steam Remote Play Together kann diese lokale Sitzung zu einem Freund streamen, ist aber keine separate Online-Kampagne mit einem Helikopter pro Person. Einen nativen Online-Koop-Modus mit Lobby gibt es nicht. Remote Play Together lässt euch dieselbe lokale Spielsitzung von verschiedenen Orten aus spielen; im Spiel bleibt ihr die Crew eines gemeinsamen Helikopters.

## Eine Missionsliste voller Spektakel

Die Kampagne umfasst 13 Missionen in vier Regionen und besteht aus einer Reihe kurzer, vorgegebener Einsätze. Die Geschichte stellt euch als Elite-Söldnercrew in einen überdrehten Kampf gegen eine Terrorgruppe, ist aber vor allem der rote Faden zum nächsten Briefing und Gefecht. Der Ton erinnert an laute Action-Cartoons mit flotten Funksprüchen, Heavy Metal und übergroßen Explosionen. Das ist kein Militärsimulator, in dem ihr vor jedem Einsatz erst lange die Karte studiert.

In den meisten Missionen fliegt ihr über ein Zielgebiet und sollt bestimmte Bedrohungen zerstören. Dazu zählen Fahrzeuge, Flugzeuge, Waffenstellungen und Gebäude; wichtige Ziele sind auf dem Bildschirm markiert. Der vertraute Ablauf – anfliegen, ein Ziel ins Visier nehmen, feuern und weiterziehen – hält die Einsätze in Bewegung. Zur Kampfausrüstung gehören ein Maschinengewehr für Dauerfeuer, je nach Helikopter unterschiedliche Sekundärwaffen, Flares gegen Lenkwaffen und ein kurzer Geschwindigkeitsschub. Wenn ihr gemeinsam im Helikopter sitzt, hängt jeder Angriff von beiden ab: Der Pilot bringt den Schützen in Position, und dessen Feuer macht den Weg für die nächste Kurve frei.

Einige Missionsziele unterbrechen die reine Zerstörung. In manchen Einsätzen sollt ihr einen Konvoi oder eine Gruppe von Fahrzeugen beschützen. Dann kommt es darauf an, Bedrohungen von etwas fernzuhalten, das sich durch das Level bewegt. Andere Missionen verlangen, Überlebende zu retten, eine Landezone freizuräumen oder verbündete Kräfte zu schützen, während sie ihren Teil des Einsatzes erledigen. Ein Konvoi unter Beschuss zeigt, wie solche Ziele den Fokus verschieben: Ihr feuert weiter auf Gegner, doch der Fortschritt gehört den eskortierten Fahrzeugen. In Rettungsmissionen warten Überlebende in einem feindlichen Gebiet statt in einer Reihe von Zielen, die ihr einfach zerstören könnt.

![Ein Helikopter folgt nachts einem Konvoi durch eine Stadt und greift feindliche Ziele an.](https://playnext.party/steam-images/10384fff-f030-4876-bb35-ccf806938146/ss-428b42314a5decdc05eac3f7d8ef1e403ea70513?width=1200)

Einige Abschnitte führen euch kurz aus der üblichen Helikopteransicht heraus. Missionen wechseln mitunter zu einer Sequenz mit gelenkten Raketen, einem Schießabschnitt auf Schienen oder einer kurzen Scharfschützenpassage. In anderen Szenarien steuert ihr eine Drohne, einen Panzer oder ein Flugabwehrgeschütz. Diese Einlagen sorgen dafür, dass nicht alle 13 Missionen wie derselbe Flug über ein Schlachtfeld ablaufen. Sie ändern aber eher Blickwinkel und Ausrüstung, statt ein völlig neues Spiel aus dem Shooter zu machen.

Manche Einsätze enden mit Bosskämpfen gegen größere Gegner, die deutlich mehr Feuer einstecken. Nach gewöhnlichen Wellen aus Fahrzeugen und Infanterie steht so ein klares Abschlussziel an. Die Kampagne bleibt linear: Ihr folgt markierten Zielen auf einer gestalteten Route, statt eine Missionskarte auszuwählen oder eine offene Welt zu erkunden. Die Regionen wechseln zwischen Wüste, Gebirge und Küsten- oder Stadtgebieten, doch die Einsätze sind weiterhin darauf ausgelegt, voranzukommen und den Auftrag abzuschließen.

## Waffen, Helikopter und Freischaltungen

Das Standardwerkzeug ist ein Maschinengewehr mit reichlich Munition. Als Sekundärwaffen kommen Raketen, Zielsuchraketen, Bomben und weitere Spezialangriffe hinzu; je nach Helikopter fällt die Auswahl anders aus. Die Waffen werden mit der Zeit wieder einsatzbereit, statt dass ihr einen Vorrat dauerhaft aufbraucht. Flares lenken anfliegende Lenkwaffen ab, und ein kurzer Geschwindigkeitsschub bringt euch schneller über freies Gelände oder aus dem Beschuss. Schäden regenerieren sich ebenfalls, wenn ihr eine Weile außerhalb der Gefahrenzone bleibt. Das hält die Action zugänglich, ohne den Helikopter unverwundbar zu machen.

Neun Helikopter stehen zur Wahl. Sie unterscheiden sich durch Werte für Bewegung, Panzerung und Wendigkeit und haben jeweils eine feste Waffenausstattung. Ihr könnt nicht jede Waffe an jede Maschine schrauben; mit dem Wechsel ändert sich deshalb mehr als nur das Aussehen. Ein leichter, schneller Helikopter fliegt sich anders als ein gepanzertes Modell mit schwerem Arsenal. Das kann auch den Ablauf für die zweiköpfige Crew verändern, denn die verfügbaren Sekundärwaffen hängen von der gewählten Maschine ab. Klassen oder dauerhafte Fähigkeitsbäume für die beiden Spieler gibt es nicht; die Helikopterwahl ist der wichtigste Weg, einen Einsatz anders anzugehen.

Missionspunkte und Sterne bilden einen großen Teil des Fortschritts. Für einen Einsatz erhaltet ihr bis zu drei Sterne und könnt das Ergebnis später verbessern. Im Verlauf schaltet ihr weitere Helikopter und Lackierungen frei und nehmt diese Optionen wieder in Missionen mit. Die Steam-Erfolge umfassen Kampagnenziele, Abschlüsse auf höheren Schwierigkeitsgraden, versteckte Kisten und hohe Missionswertungen. Wer gerne alles abhakt, findet dadurch Gründe für weitere Durchläufe. Es bleibt jedoch eine endliche Liste und kein dauerhaftes Fortschrittssystem mit Saisons, Beute oder verzweigten Ausrüstungsbäumen.

![Ein Helikopter schwebt während einer Rettungsmission über einem brennenden Schlachtfeld.](https://playnext.party/steam-images/10384fff-f030-4876-bb35-ccf806938146/ss-bb50335aca932e3c48e4fde886816867b85dacfa?width=1200)

## Wie lang ist die Kampagne?

Die Kampagne bietet einen klaren Abschluss statt einer offenen Koop-Schleife: 13 Missionen, einige Abschnitte mit anderer Steuerung und ein finales Einsatzziel. Der erste Durchlauf kann länger dauern, wenn ihr den Schwierigkeitsgrad erhöht, Missionen wiederholt oder bessere Wertungen anstrebt. Nach der Geschichte wartet kein großer Modus mit neuen Karten oder einer endlosen Koop-Rangliste. Die Missionen geben den Rahmen des Erlebnisses vor; alles Weitere dreht sich darum, Ergebnisse und Freischaltungen zu verbessern.

Für weitere Durchläufe gibt es die Jagd nach Punkten, die Drei-Sterne-Wertungen, mehrere Schwierigkeitsgrade, versteckte Kisten und die Helikopter-Freischaltungen. Eine Mission kann sich anders anfühlen, wenn ihr eine andere Maschine mit mehr Tempo, Panzerung oder Feuerkraft auswählt. Auch die Aufteilung der Steuerung hat ihren eigenen Reiz: Die Flugroute der einen Person bestimmt, worauf die andere zielen kann. Gleichzeitig teilen sich beide Rollen einen Bildschirm und ein Fahrzeug, und die Kampagne bleibt auf Angriffe gegen Ziele ausgerichtet. Wenn ihr voneinander unabhängige Ausrüstungen, eine große Karte oder viele Missionen nach der Geschichte sucht, fällt Thunder Wolves schmaler aus.

Der Kampf bleibt bewusst einfach, und die Einlagen machen aus dem Spiel keine tiefgehende Flugsimulation. Das wiederholte Anvisieren und Zerstören von Zielen kann an Abwechslung verlieren, sobald Explosionen und neue Missionsideen ihren Reiz verlieren. Geschichte und Funksprüche bleiben ebenfalls leichtgewichtig: Die Söldnercrew liefert den Anlass für den nächsten Einsatz, im Mittelpunkt steht aber der nächste Angriff, Konvoi oder Bosskampf. Das passt, wenn ihr einen unkomplizierten Arcade-Shooter mit Anfang und Ende sucht. Weniger passend ist es, wenn ihr eine langfristige Koop-Routine mit umfangreicher Charakterentwicklung oder vielen unterschiedlichen Rollen erwartet.

## Hinweis zur Kompatibilität mit aktuellen Windows-Systemen

Die Mindestanforderungen nennen noch Windows XP, Vista und 7. Diese alten Angaben garantieren jedoch nicht, dass das Spiel auf heutigen Windows-Systemen funktioniert; bei einigen aktuellen Konfigurationen kann es zu Startfehlern kommen.

Thunder Wolves eignet sich für Gruppen, die einen geradlinigen Arcade-Shooter mit spektakulären Missionen suchen. Der einfache Kampf hält den Fokus auf der Action, während die begrenzte Langzeitentwicklung den Umfang überschaubar hält.

## Auf Steam

- **Zusammen spielen:** Remote Play Together
- **Steam-Bewertungen:** Sehr positiv, 84 % positiv von 823 Bewertungen
- **Spielen gerade:** 0
- **Plattformen:** Windows
- **Controller-Unterstützung:** Vollständig
- **Entwickler:** Most Wanted Entertainment
- **Publisher:** THQ Nordic Mobile

[Auf Steam ansehen](https://store.steampowered.com/app/232970/)

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