# Starbound im Koop: Gemeinsam ein Universum gestalten

Erkundet Planeten, erlebt eine Story-Kampagne und baut gemeinsam ein Zuhause in einem Online-Sandbox-Spiel für vier Personen, in dem jeder sein eigenes Raumschiff hat.

[PLAYNEXT](https://playnext.party/) · Veröffentlicht: 2.10.2026

![Ein Weltraumforscher leuchtet durch eine Unterwasserhöhle im orangefarbenen Fels eines Planeten.](https://playnext.party/steam-images/f91844b4-768f-4a66-884d-fea5267fc123/ss-974323d818a04ed7657aa87eef74f8cf0811548a?width=1200)

Starbound macht aus einem Weltraum-Survival-Abenteuer eine gemeinsame Online-Sandbox für standardmäßig bis zu vier Spieler. Ihr könnt zusammen die Geschichte verfolgen, euch in gefährliche Missionen wagen oder die Kampagne beiseitelegen, um Häuser zu bauen und fremde Planeten zu erkunden. Jeder reist mit eigenem Charakter, Inventar und Raumschiff; die gastgebende Person stellt das Universum bereit, das ihr gemeinsam besucht. Diese Mischung macht Starbound zu einem vielseitigen Koop-Spiel, doch durch den offenen Aufbau kann es passieren, dass Freunde unterschiedlich schnell vorankommen. Gespielt wird online auf getrennten Computern; einen gemeinsamen Bildschirm gibt es nicht.

![Ein aufgeschnittenes Raumschiff zeigt über mehrere Decks eingerichtete Räume, Ausrüstung und Crewmitglieder.](https://playnext.party/steam-images/f91844b4-768f-4a66-884d-fea5267fc123/ss-c8bb844f59b490bbfee6d179879e47272044ca34?width=1200)

## Ein beschädigtes Schiff öffnet den Weg in eine große Galaxie

Schon zu Beginn hat eure Gruppe einen Grund, das Schiff zu verlassen: Ihr seid einer Katastrophe entkommen, euer Raumschiff ist beschädigt und auf dem nahe gelegenen Planeten findet ihr, was ihr für den Neustart braucht. Ihr beamt euch hinunter, sammelt Materialien, stellt Werkzeuge her und erkundet Höhlen und Siedlungen. Das Schiff ist der Ausgangspunkt für einen langen Kreislauf aus Landen, Sammeln, Ausrüstungsverbesserungen und dem Aufbruch zum nächsten Planeten.

Die Planeten entstehen prozedural und unterscheiden sich in Gelände, Wetter, Kreaturen und verborgenen Orten. Ein Besuch führt vielleicht durch einen ruhigen Wald, der nächste in eine dunkle Höhle oder über einen Meeresboden. In der seitlich dargestellten Welt grabt ihr euch horizontal und vertikal durch den Untergrund. So könnt ihr an der Oberfläche einer Siedlung folgen oder nach Erz und versteckten Räumen graben. Dungeons und Ruinen unterbrechen die Suche nach Rohstoffen mit Fallen, Gegnern und Schätzen. Neue Materialien helfen euch, Rüstung, Waffen, Werkzeuge und Werkbänke zu verbessern, und machen Gebiete zugänglich, die vorher zu gefährlich waren.

Die Abwechslung treibt die Erkundung an, aber sie garantiert nicht, dass jeder Planet eine Überraschung bereithält. Manche Oberflächen ähneln sich in ihren Formen und Kreaturen, und mit der Zeit kann sich der Kreislauf mehr darum drehen, das nächste Material abzubauen, als etwas Neues zu entdecken. Für eine Gruppe, die gern eigene Abstecher macht, lässt die Wiederholung genug Raum, aus einem kurzen Rohstofflauf eine Höhlentour oder einen spontanen Besuch in einer Siedlung zu machen. Wer eine klar gelenkte Reihe von Missionen sucht, könnte die Reise zwischen den Planeten zu ziellos finden.

![Ein selbst gebautes Holzhaus mit eingerichteten Räumen, Laternen und einem kleinen Garten liegt in einem farbenfrohen Hang.](https://playnext.party/steam-images/f91844b4-768f-4a66-884d-fea5267fc123/ss-198c15c2c8500bd57479c53713b4fbedb32b101a?width=1200)

## Ein gemeinsames Universum, mehrere eigene Charaktere

Eine gewöhnliche Runde unter Freunden kann damit beginnen, dass ihr über Steam dem Spiel einer anderen Person beitretet. Es gibt außerdem Software für dedizierte Server, damit eine Welt verfügbar bleibt, wenn der Host gerade nicht spielt. Ein selbst gehosteter Server erfordert allerdings mehr Einrichtung als eine Einladung an Freunde. Der Spielstand des Hosts liefert die Planeten und den Weltzustand. Freunde bringen ihre eigenen Charaktere, mitgeführten Gegenstände und Schiffe mit. Sie besuchen also ein gemeinsames Universum, statt den Charakter des Hosts zu kopieren.

Sobald ihr eine Gruppe bildet, könnt ihr über die Gruppenoberfläche Freunde finden und euch zum Schiff eines Gruppenmitglieds beamen. Ihr müsst nicht immer auf demselben Planeten bleiben: Eine Person kann an einer Basis arbeiten, während eine andere unter Tage abbaut oder eine nahe Siedlung erkundet. So kann jeder eigene Projekte verfolgen und sich später wieder mit den anderen treffen, wenn ein Dungeon, ein Boss oder ein neuer Planet die gemeinsame Erkundung wert ist. Der Koop fühlt sich dadurch nicht immer wie ein perfekt abgestimmter Ausflug an; eure Freunde können in verschiedenen Teilen derselben Welt unterwegs sein.

In einem langfristigen Spielstand können sich Veränderungen in der Welt des Hosts und der Questfortschritt der Charaktere auseinanderentwickeln. Bei einer späteren Rückkehr könnte die Gruppe einen veränderten Planeten vorfinden, während manche Charaktere in ihren Quests noch weiter zurückliegen. Das ist eine mögliche Schwierigkeit, kein garantiertes Ergebnis, und sie kann vor allem bei Freunden auffallen, die zu unterschiedlichen Zeiten spielen. Gruppen, die gern zwischen Missionen bauen und erkunden, kommen mit dieser Offenheit vielleicht gut zurecht; wer eine gemeinsame Story-Abfolge sucht, findet es womöglich schwieriger, alle auf Kurs zu halten. Für ein gemeinsames Ziel könnt ihr euch weiterhin zu einer Story-Mission treffen.

Ihr könnt gemeinsam kämpfen, aber die Sandbox weist euch keine festen Kampfrollen zu. Zu den Waffen gehören Nahkampf-Klingen und Schusswaffen; Rüstung und hergestellte Verbesserungen bestimmen, wie gut ihr auf gefährlichere Planeten vorbereitet seid. Das lässt Builds offen, gibt euch aber keine fertige Aufteilung in Tank und Heiler vor. Kämpfe unterbrechen das Graben häufig genug, dass ein Ausflug unter Tage zwischen Erzabbau, Ausweichen und dem Beseitigen von Kreaturen wechseln kann, bevor ihr zur Ader zurückkehrt.

## Eine Story-Kampagne mit Abstechern nach Wunsch

Die Hauptgeschichte verbindet Erkundung mit einer Reihe von Quests und abgeschlossenen Missionen. Das Bordsystem eures Schiffs führt euch zu Zielen, darunter eine Folge von rassenbezogenen Dungeons mit eigenen Gegnern und Bossen. Diese Missionen finden getrennt von der offenen Planetenwelt statt und starten vom Schiff aus. Sie haben Kontrollpunkte; die meisten werden zurückgesetzt, wenn Spieler sie verlassen. Für wichtige abgeschlossene Missionen gibt es Artefakte, die zum finalen Kampf führen. Freunde können einer laufenden Online-Partie beitreten und sie bei Bedarf wieder verlassen. Eine eigene Koop-Kampagne braucht ihr dafür nicht.

Die Geschichte bietet ein klares Ziel, wenn eure Gruppe eines sucht: einen neuen Ort erreichen, seine Räume durchsuchen und am Ende den Boss bekämpfen. Die Sandbox bleibt daneben offen, wenn ihr es lockerer angehen wollt. Ihr könnt auf einen Planeten zurückkehren, einen Bau abschließen, Bewohnern bei Aufgaben helfen, Material für ein neues Werkzeug sammeln oder die nächste Mission auf eine spätere Sitzung verschieben. Dieser Wechsel macht es möglich, in einer gemeinsamen Welt geplante Quests und längere Phasen mit spontanem Spiel zu verbinden.

Der Überlebensmodus des jeweiligen Charakters beeinflusst, wie riskant solche Ausflüge sind. Im Casual-Modus müsst ihr nicht essen. Survival fügt Hunger hinzu und kann außerhalb instanzierter Missionen bei einem Tod einige mitgeführte Materialien und Verbrauchsgegenstände fallen lassen; diese Gegenstände lassen sich möglicherweise wieder aufsammeln, während 30 % der mitgeführten Pixel verloren gehen. Bei einem Höhlenausflug spielen Ausrüstung und Vorräte dadurch eine größere Rolle. Hardcore übernimmt den Hunger von Survival und bedeutet den dauerhaften Verlust des Charakters, also schwerere Folgen. Das sind Charaktermodi und keine festen Gruppenrollen: Starbound verlangt nicht, dass eine Person Heiler und eine andere Tank wird. Ihr stattet eure Charaktere mit gefundenen oder hergestellten Waffen und Rüstungen aus und entscheidet, ob ihr bei einem gemeinsamen Ausflug kämpft, Rohstoffe sammelt oder erkundet, was der Planet gerade bereithält.

## Zwischen den Missionen ein Zuhause bauen

Die Bausysteme von Starbound geben der Gruppe eine zweite Art von Fortschritt. Mit Blöcken und Möbeln wird aus einem Unterschlupf ein Zuhause, aus einer Werkstatt ein Produktionsort oder aus einer einfachen Siedlung eine gestaltete Kolonie. Ihr könnt Pflanzen anbauen, Tiere halten und freundliche Bewohner als Mieter aufnehmen. Ihre Quests und Geschenke sorgen für kleine Ziele rund um eure Basis; ein fertig gebautes Gebäude gibt dem gemeinsamen Planeten einen markanten Ort. Diese Arbeit zählt neben der Hauptkampagne, ohne dass jede Sitzung die Geschichte vorantreiben muss.

Auch das Schiff ist ein eigenes Projekt, gehört aber jeweils eurem eigenen Charakter. Ihr könnt die Räume gestalten und eure Schiffe erweitern, während ihr Crewmitglieder anheuert. Die Crew bleibt an Bord; einige Mitglieder geben Boni auf Reisen. Eine kleine Gruppe kann ihrem Besitzer auf Planeten folgen und im Kampf helfen. Sie sind Begleiter, kein Ersatz für zusätzliche menschliche Spieler. Jeder Freund bringt weiterhin ein eigenes Schiff mit. Während jemand auf einem gemeinsamen Planeten eine Kolonie baut, kann eine andere Person zum Schiff zurückkehren, Vorräte sortieren oder die Ausrüstung wechseln.

Es gibt kein formales Klassensystem, das die Aufgaben unter den Spielern aufteilt. Die sieben spielbaren Spezies prägen vor allem die Charaktererstellung; Ausrüstung, Waffen, gefangene Kreaturen und eure Entscheidungen auf einem Planeten bestimmen den Spielstil im Moment. Eine Sitzung kann sich auf eine gemeinsame Mission konzentrieren oder zwischen Landwirtschaft, Bauen, Jagen, dem Scannen von Kreaturen und dem Sammeln von Zutaten wechseln. In der gemeinsamen Welt können diese Aktivitäten nebeneinander stattfinden, ohne dass alle im selben Raum stehen müssen.

![Mehrere kleine Figuren stehen in einem dunklen unterirdischen Raum neben flachem Wasser und Schätzen.](https://playnext.party/images/games/starbound/underground-ruin-expedition.jpg)

## Gruppengröße und Wahl des Hosts

Rechnet standardmäßig mit vier Spielern insgesamt, einschließlich Host. Für eine größere Gruppe müsst ihr die Einstellung für die Gruppengröße manuell ändern; das ist nicht die übliche Koop-Konfiguration. Wenn ihr herausfinden wollt, ob das Grundspiel zu eurer Gruppe passt, sind vier die sinnvolle Zahl.

Online ist die vorgesehene Art, gemeinsam zu spielen. Für Online-Partien braucht ihr eine Breitbandverbindung. Am einfachsten ladet ihr einen Steam-Freund in eine laufende Partie ein. Ein separater dedizierter Server kann weiterlaufen, nachdem der Host das normale Spiel beendet hat. Einen eigenen Server zu betreiben kann aber Netzwerk- und Firewall-Einstellungen erfordern. Portweiterleitung braucht ihr nur für diesen manuellen Serverweg, nicht für den normalen Beitritt über Steam. Starbound ist kein Couch-Koop-Spiel: Jede Person braucht einen eigenen Computer.

Für eine Gruppe aus zwei bis vier Freunden liegt der praktische Reiz darin, in einem Universum ganz unterschiedliche Dinge zu tun. Ihr könnt euch durch Story-Missionen kämpfen, Material für eine gemeinsame Basis sammeln, eigene Schiffe dekorieren oder euch zur Erkundung aufteilen und später wieder treffen. Die Grenzen sind ebenso klar: Standardmäßig spielen höchstens vier mit, gemeinsames Spielen vor einem Bildschirm fehlt, und Freunde mit unterschiedlichen Zeitplänen können es schwieriger finden, die hostzentrierte Welt aufeinander abzustimmen. Starbound passt zu Gruppen, die eine große Planetensandbox für Quests und Bauprojekte suchen, eher als zu Spielern, die eine straff getaktete Koop-Kampagne mit festgelegter Levelabfolge wollen.

## Auf Steam

- **Zusammen spielen:** Online-Koop, Online-PvP, Plattformübergreifender Mehrspieler
- **Steam-Bewertungen:** Sehr positiv, 92 % positiv von 165.594 Bewertungen
- **Spielen gerade:** 896
- **Plattformen:** Windows, macOS, Linux
- **Entwickler:** Chucklefish
- **Publisher:** Chucklefish

[Auf Steam ansehen](https://store.steampowered.com/app/211820/)

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