# Serious Sam Classics: Revolution bringt Chaos in den Koop

Spielt zwei klassische Kampagnen und Bright Island gemeinsam: Online-Server starten mit 16 Plätzen, lassen sich höher einstellen, und lokal gibt es Splitscreen für bis zu vier.

[PLAYNEXT](https://playnext.party/) · Veröffentlicht: 2.10.2026

![Aus der Ego-Perspektive wird in einer steinernen Arena mit einer schweren Waffe auf mehrere brennende Skelette geschossen.](https://playnext.party/steam-images/5fff2b10-c18d-4483-b9b7-dc84823113a8/ss-a8357c61fec24d2eef54819288129f7f8ba37f79?width=1200)

Serious Sam Classics: Revolution vereint die klassischen, nicht für HD überarbeiteten Versionen von The First Encounter und The Second Encounter. Dazu kommen eine weitere Kampagne und zusätzliche Mehrspielermodi. Online-Server sind standardmäßig auf 16 Spieler eingestellt; laut Konfiguration des Dedicated Servers lässt sich die Obergrenze auf bis zu 42 erhöhen. Lokal können bis zu vier Spieler den Bildschirm teilen. Eure Gruppe kann sich demselben Problem also auf zwei sehr unterschiedliche Arten stellen: Unmengen von Monstern strömen durch weite Arenen, alle greifen zu einer anderen Waffe, und gemeinsam versucht ihr, den Weg nach vorn freizuhalten.

## Drei Kampagnen, ein unerbittlicher Rhythmus

Das Paket enthält die vollständigen Originalkampagnen von The First Encounter und The Second Encounter sowie Bright Island: acht zusätzliche Level mit einem neuen Boss. Hier bekommt ihr die ursprüngliche Serious Engine 1, überarbeitet für 64-Bit-Systeme und Steam-Funktionen. Das ist weder das spätere HD-Remake noch der Fusion-Launcher. Der Unterschied zählt, wenn ihr das ältere, schnelle Arcade-Tempo und die ursprünglichen Level-Layouts spielen wollt. Ihr durchquert weiterhin Wüstentempel, alte Städte, ferne Planeten und mittelalterliche Landschaften. Das einfache Ziel bleibt: weiterkommen, den Weg finden und die nächste Arena leeren.

Ein Kampagnenlevel reiht offene Kämpfe aneinander, statt dass ihr Raum für Raum säubert. Auf einen ruhigen Abschnitt kann ein weiter Hof folgen, in dem Gegner aus mehreren Richtungen auftauchen. Die kopflose Kamikaze kündigt sich mit einem Schrei an und stürmt los; ein Sirianischer Werebull überbrückt die Distanz im Anlauf, während Kleer-Skelette aus der Nähe angreifen. Ihre unterschiedlichen Bewegungsmuster machen die Arena zu einer Front in ständiger Bewegung statt zu einer Reihe isolierter Duelle. Alle verfolgen dasselbe Grundziel, doch die Gegnerhorden machen jeden Kampf zu einer gemeinsamen Herausforderung.

Die Geschichte gibt Sam Stone einen Grund, durch diese Orte zu reisen. Der unmittelbare Reiz liegt jedoch im Spektakel: große Gegnergruppen, wuchtige Waffen und freie Sichtlinien. Ohne Deckungskämpfe oder Klassenrollen stehen Bewegung, offene Arenen und ein breites Arsenal im Mittelpunkt. Schrotflinten eignen sich für kurze Distanzen; Miniguns, Gewehre, Raketenwerfer und Kanonen decken andere Reichweiten und Gegnergruppen ab. So bekommen die Kämpfe unterschiedliche Schwerpunkte, ohne zum Taktik-Shooter mit aufwendiger Ausrüstungsphase zu werden.

## Die Gegnermassen verändern jeden Kampf

Die Gegner sorgen dafür, dass der zentrale Spielablauf nicht zu einer einzigen langen Schussbahn wird. Angreifer, die stürmen, aus kurzer Distanz zuschlagen, größer sind oder auf Entfernung feuern, erzeugen unterschiedliche Arten von Druck; in offenen Arenen können mehrere Bedrohungen gleichzeitig auftauchen. Bei so vielen Kreaturen auf dem Bildschirm nähert sich vielleicht eine am Rand des Sichtfelds, während eine andere im Zentrum bleibt. Im Koop steht die Gruppe gemeinsam dieser sich wandelnden Arena gegenüber; feste Klassenfähigkeiten oder ein Befehlssystem für Trupps gibt es nicht.

Die Kampagnen belohnen außerdem Neugier. In der Umgebung verstecken sich Geheimnisse, und ein Fund kann den nächsten Kampf verändern, indem er Gesundheit, Rüstung, Munition oder eine mächtige Waffe liefert. Mehr als hundert Geheimnisse sind über die Schlachtfelder verteilt. Einige sind einfache Belohnungen; andere liegen hinter einer ungewöhnlichen Kante, einer verdächtigen Wand oder auf einem Weg, den ihr leicht überseht, solange noch Gegner unterwegs sind. So bekommt ein bekannter Abschnitt eine zweite Ebene: Der Ausgang ist ein Fortschritt, doch versteckte Funde sind ein Grund, Ecken genauer zu untersuchen. Ihr bewegt euch weiterhin durch lineare Kampagnen, aber nicht alles Nützliche liegt direkt auf dem offensichtlichen Weg.

Die Waffen unterscheiden sich durch klare, wuchtige Eigenschaften. Eine Schrotflinte ist auf kurze Distanz stark, mit einer Minigun könnt ihr einen Gegner unter Dauerfeuer nehmen, und das Scharfschützengewehr eignet sich für Ziele in der Ferne. The Second Encounter erweitert das klassische Arsenal; Revolution ergänzt die Plasmagun und den Minenleger aus dem Mod Seriously Warped Deathmatch. Power-ups können das Geschehen auf dem Bildschirm kurzzeitig verändern. Munitionsgrenzen machen die Waffenwahl praktisch relevant, wenn immer wieder derselbe Gegnertyp auftaucht. Niemand muss vor dem Einstieg erst einen langen Fertigkeitenbaum auswendig lernen: Das gemeinsame Grundprinzip besteht aus Zielen, Bewegung, Waffenreichweite und dem Timing der nächsten Welle.

![Aus der Ego-Perspektive führt ein Weg zwischen Bäumen und Steinmauern entlang, während zwei bewaffnete Gegner auf den Spieler zulaufen.](https://playnext.party/steam-images/5fff2b10-c18d-4483-b9b7-dc84823113a8/ss-05798543accdc8159348fce253ebbdafae495f72?width=1200)

## Bright Island ergänzt eine eigene Reihe von Arenen

Bright Island ergänzt die Sammlung um acht Level und einen eigens dafür entwickelten Bosskampf. Die Kampagne bringt neue Umgebungen und Gegner in dasselbe Arena-Shooter-Format; sie spielt sich also wie weiteres Serious Sam und führt weder ein anderes Genre noch ein neues Fortschrittssystem ein. Die Umgebung unterscheidet sich von der Reise durch Ägypten und andere Planeten, und neue Gegnervarianten geben bekannten Waffen andere Ziele. Ihr könnt Bright Island gemeinsam im Koop spielen oder die Level allein angehen; die Koop-Erfolgsübersicht des Spiels enthält einen Eintrag für den Abschluss dieser Kampagne.

Bright Island bringt neue Gegner und eine zusätzliche Route, doch Leveldesign und Leistung können rauer wirken als in den beiden Originalkampagnen. Umständliche Sprungpassagen, ungleichmäßiges Tempo und Einbrüche der Bildrate können die Zusatzlevel unterbrechen.

## Koop steht im Mittelpunkt, aber Versus ist auch dabei

Im Kampagnen-Koop stehen alle auf Sams Seite und kämpfen gegen Mentals Kreaturen. Online-Koop-Server starten mit 16 Plätzen; in den Einstellungen eines Dedicated Servers lässt sich die Grenze auf 42 erhöhen. Auch mit weniger Spielern kann der Bildschirm schon voll wirken. Im lokalen Splitscreen könnt ihr dieselben Kampagnen an einem Rechner mit bis zu vier Personen spielen. Online- und lokaler Mehrspieler sind verfügbar, doch Controller werden nur teilweise unterstützt und funktionieren nicht unbedingt ohne Einrichtung. Tastatur und Maus sind die unkomplizierte Option; lokale Spieler müssen ihre Steuerung möglicherweise einzeln konfigurieren.

Der Koop-Modus bleibt nah an der ursprünglichen Kampagnenstruktur: Alle erleben dieselben Gegnerwellen und greifen auf dasselbe breite Arsenal zurück. Heiler- oder Tankklassen und ein formelles Befehlssystem für Trupps gibt es nicht.

Wenn ihr lieber gegeneinander antretet, bietet Revolution neben Deathmatch und Scorematch auch Team-Deathmatch, Capture the Flag, Control Zone und weitere Versus-Modi. Damit ändert sich der Zweck der Arena: Die ersten beiden Modi belohnen persönliche Abschüsse oder Punkte, während Teammodi euren Freunden eine gemeinsame Seite geben. Capture the Flag führt über die Karte zwischen den gegenüberliegenden Enden; bei Control Zone konzentriert sich das Match auf Bereiche, die gehalten werden sollen. So hat eine Gruppe Auswahl: Kampagnen-Koop, wenn alle gemeinsam gegen die Horde kämpfen wollen, oder eine schnelle Versus-Runde, wenn ein gemeinsamer Gegner gerade nicht passt.

Survival ist ein weiterer Modus, in dem ihr dem Druck der Gegner standhaltet und einen möglichst erfolgreichen Durchlauf erreichen wollt. Er ist von der Kampagnenreihenfolge getrennt, sodass ihr euch für eine konzentrierte Arenarunde statt für einen langen Weg durch Kapitel entscheiden könnt. Bestenlisten und Erfolge geben dem Modus und den Kampagnen weitere Ziele, machen daraus aber kein modernes Fortschrittssystem mit Saisons. Der Reiz liegt darin, Begegnungen erneut zu spielen, versteckte Gegenstände zu finden, einen anderen Schwierigkeitsgrad auszuprobieren oder eine weitere Karte zu laden – nicht darin, einen Battle Pass freizuschalten.

## Das Hosting fühlt sich klassisch an

Ein Serverbrowser und Dedicated-Server-Funktionen erleichtern den Mehrspieler; Erfolge, Bestenlisten und Workshop ergänzen die Kampagnen. Über die Spielmenüs könnt ihr eine sichtbare Mehrspielerpartie starten oder das separate Dedicated-Server-Werkzeug nutzen, wenn jemand aus der Gruppe einen benannten Server dauerhaft laufen lassen möchte. Mit dem Dedicated-Server-Werkzeug könnt ihr Sitzungsnamen, Koop-Standardkonfiguration, Spielerzahl und Startlevel einstellen. Das hilft Gruppen, die ihre eigene Kartenrotation betreiben möchten, erfordert aber mehr Handarbeit als eine moderne Lobby mit Einladung und direktem Einstieg.

Freunde finden eine sichtbare Sitzung über den Mehrspielerbrowser; der Ablauf ist umständlicher als eine direkte Einladung. Verbindungen können vom Host und den Netzwerkeinstellungen abhängen. Abbrüche, Desynchronisierung oder gelegentliche Abstürze können eine Sitzung unterbrechen, sind aber nicht bei jeder Partie zu erwarten. Workshop-Inhalte erweitern das Spiel um Community-Karten, Modelle und Modifikationen; bei angepassten Servern muss dadurch jedoch die installierte Inhaltsversion zusammenpassen.

Der Steam Workshop und die eingebauten Editoren geben der Sammlung weitere Möglichkeiten, über die drei Kampagnen hinauszuwachsen. Community-Karten können Layout oder Gegnermix verändern, und Mods können Inhalte ersetzen oder ergänzen. Der Editor dient dazu, Level und weitere Spielinhalte zu erstellen; er macht aus der gewöhnlichen Kampagne keine verzweigte Geschichte, die von den Spielern gesteuert wird. Wenn eure Gruppe gern gemeinsam Community-Karten ausprobiert, bleibt der Server dadurch weniger an die ursprüngliche Route gebunden. Die Basiskampagnen bieten dagegen einen gemeinsamen Startpunkt, ohne dass ihr zuerst Mod-Listen abgleichen müsst.

## Für wen passt diese Version?

Serious Sam Classics: Revolution passt zu einer Gruppe, die einen direkten Ego-Shooter mit riesigen Gegnerwellen, einem großen Waffenarsenal und Kampagnen sucht, die sich von Anfang bis Ende gemeinsam spielen lassen. Lokaler Splitscreen und große, konfigurierbare Online-Server bieten ungewöhnlich viele Möglichkeiten. Drei Kampagnen und separate Modi lassen euch zwischen Koop-Schießen und kompetitiven Matches wechseln. Ihr könnt das Ziel so einfach halten wie „die nächste Arena leeren“ und später Geheimnisse, Survival-Durchläufe, Community-Karten oder Versus-Modi ergänzen.

Der Kompromiss sind das Alter und die Ecken und Kanten des Spiels. Grafik und Steuerung bewahren das klassische Erlebnis, statt die Annehmlichkeiten oder Präsentation späterer HD-Versionen zu übernehmen. Technische Probleme wie Desynchronisierung oder Abstürze können eine lange Koop-Kampagne unterbrechen. Bright Island ist zusätzlicher Inhalt mit einer deutlich geteilteren Bewertung als die beiden Originalkampagnen. Wenn altes Spieltempo, dichte Gegnerwellen und ein Serverbrowser für eure Gruppe passen, steckt in Revolution viel gemeinsames Geballer. Wenn ihr vor allem eine ausgefeilte Online-Lobby ohne Reibung erwartet, solltet ihr den älteren Serverbrowser und mögliche Verbindungsprobleme bedenken, bevor ihr den ganzen Abend darauf aufbaut.

## Auf Steam

- **Zusammen spielen:** Remote Play Together, Koop
- **Spielen gerade:** 14
- **Plattformen:** Windows
- **Entwickler:** Croteam, Alligator Pit
- **Publisher:** Devolver Digital

[Auf Steam ansehen](https://store.steampowered.com/app/227780/)

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