# Kill to Collect: Vier Kopfgeldjäger auf einem Cyberpunk-Beutezug

Zieht mit bis zu drei Freunden online auf Kopfgeldjagd oder spielt lokal zu zweit mit zwei Controllern.

[PLAYNEXT](https://playnext.party/) · Veröffentlicht: 2.10.2026

![Drei Hunter kämpfen in einem neonbeleuchteten Raum von Geoshelter Alpha gegen Gegner.](https://playnext.party/steam-images/77f881cb-7761-48d3-8134-b77198ff78b7/ss-55d3854507cbff572e7fb8cd105ee73e60772e93?width=1200)

Kill to Collect schickt Kopfgeldjäger in die überfüllten unteren Ebenen von Geoshelter Alpha, einer neonbeleuchteten Stadt am Ende der Welt. Online könnt ihr mit bis zu drei Freunden losziehen und aus vier Huntern mit eigenen Waffen und Fähigkeiten wählen. Lokal unterstützt das Spiel Koop für zwei Personen an einem PC; beide brauchen dafür einen Controller. Der Unterschied ist wichtig, wenn ihr einen Spieleabend plant: Online können vier Hunter antreten, auf derselben Couch sind es zwei.

Die Ansicht blickt von oben auf gekachelte Räume, in denen euer Team zwischen Gegnern, Türen, Terminals und liegen gelassenen Vorräten unterwegs ist. Ein Kopfgeld gibt dem Lauf ein Ziel, aber die Kämpfe in den Räumen zwischen Startpunkt und Ziel bestimmen den Weg. Gegner treten in Gruppen auf, in manchen Räumen kommen Gefahren oder optionale Herausforderungen hinzu, und die Anordnung verändert sich von Lauf zu Lauf. Ihr baut keine dauerhafte Basis und zieht auch nicht über eine riesige gemeinsame Karte. Stattdessen arbeitet ihr euch durch kurze, abgeschlossene Abschnitte, räumt jeden Raum und steigt zum nächsten Stockwerk hinab.

## Vier Hunter, vier unterschiedliche Kampfstile

Zur Auswahl stehen Kate Katana, Ivan Ironfist, Riot Ray und Shocking Shelly. Schon die Namen geben einen Eindruck: Kate trägt ein Schwert, Ivan kämpft mit bionischen Fäusten, Riot setzt auf eine defensive, robuste Spielweise und Shelly bringt einen mechanischen Kampfanzug, Geschütztürme und Elektroschocks mit. Ihr spielt also nicht mit vier austauschbaren Figuren. Jeder Lauf beginnt mit der Entscheidung, welchen Hunter ihr in die Stadt mitnehmt; eine volle Onlinegruppe kann unterschiedliche Fähigkeiten gleichzeitig auf dem Bildschirm haben.

Die Unterschiede fallen auch auf, wenn mehrere Gegner denselben Raum füllen. Kates Schwertangriffe, Ivans Nahkampf, Riots schwerere Präsenz und Shelleys Geräte sorgen für verschiedene Animationen und Effekte. Auch die Gegner setzen euch unterschiedlich unter Druck: Manche kommen näher, andere weichen zurück und schießen. In einem Raum überlagern sich Angriffszeichen, Ausweichbewegungen und Beschuss. Der Kampf ist auf schnelle Reaktionen ausgelegt und folgt keiner Zugreihenfolge; auch ein vertrauter Raum kann sich dadurch hektisch anfühlen.

Die unterschiedlichen Ausrüstungen können sich ergänzen. Jeder Charakter bringt ein eigenes Werkzeugset in den gemeinsamen Lauf mit, ohne dass ihr vor der Action eine komplizierte Klassenkonfiguration verwalten müsst. Gleichzeitig entspricht die Vierergrenze der Größe des gesamten Hunter-Rosters: In einer vollen Onlinegruppe kann jede Person einen anderen Charakter nehmen, eine kleinere Gruppe hat weiterhin die Auswahl aus allen vier.

Ein Koop-Raum ist ein gemeinsamer Kampf, keine Sammlung von vier getrennten Punkteläufen. Alle Hunter stehen denselben Gegnern und Stockwerken gegenüber; für Dreier- und Vierergruppen sind die Gegnerzahlen angepasst. Die Gruppengröße verändert also die Begegnung selbst. Wenn ein Hunter fällt, kann eine Wiederbelebung die Person unter bestimmten Umständen in den laufenden Kampf zurückbringen. Die genauen Bedingungen hängen von der Situation ab; eine Rückkehr ist keine garantierte Zurück-zum-Start-Funktion.

Die Kämpfe sind anspruchsvoll, und die Form der Arena kann genauso wichtig sein wie der Gegner vor euch. Enge Räume, Gegnergruppen und Bosskämpfe können einen Lauf hart machen, besonders wenn mehrere Bedrohungen denselben Bereich teilen. Ein Sturz entfernt euch nicht immer sofort aus dem Lauf: Es gibt Wiederbelebungen, und manche Räume bieten eine Möglichkeit, einen gefallenen Hunter zurückzuholen. Diese Erholung bleibt begrenzt und gehört zum laufenden Beutezug.

## Ein Kopfgeld führt zu drei Arten von Läufen

Die Story-Kampagne verbindet die Kopfgeldjagden zu einer stärker gelenkten Abfolge. Eure Hunter nehmen Aufträge in den unteren Bezirken von Geoshelter Alpha an und ziehen von einem Ziel zum nächsten, während neue Gegnertypen und Begegnungen hinzukommen. Die Geschichte gibt den Jagden einen Rahmen, richtet den Blick aber vor allem auf die Action: Ihr räumt Räume, sammelt, was der Lauf bereithält, und erreicht das nächste Ziel. Wenn ihr mehrere Spielsitzungen mit einer fortlaufenden Handlung verbinden möchtet, gibt die Kampagne den Aufträgen die deutlichste Struktur.

Der Herausforderungsmodus macht daraus einen Test über acht Stockwerke. Zur Wahl stehen eine wiederholbare und eine einmalige Herausforderung, die täglich erneuert werden. Die Etagen führen zu einem Endziel, Bestenlisten geben dem Lauf einen zusätzlichen Punktestand. Durch den täglichen Wechsel hat eure Gruppe einen anderen Anlass, wiederzukommen als die Auftragsfolge der Kampagne. Jede Partie bleibt überschaubar: Ihr stellt euch der aktuellen Herausforderung und seht, wie weit euch die wechselnden Räume und Gegner bringen.

Free Hunt löst die Kopfgeldjagden von der Handlung und lässt euch die Ziele in anderer Reihenfolge auswählen. Warzone erweitert diesen Modus um längere Abschnitte, Minibosse und drei immer schwierigere Blöcke. Zwischen den Räumen können Gesundheits- oder Munitionsstationen und Händler unvorhersehbar auftauchen. Scheitert ihr an einem Block, beginnt der Warzone-Lauf von vorn; nach allen drei Blöcken wartet eine größere Belohnung. Der Modus setzt stärker auf Ausdauer und wechselnde Begegnungen als die Kampagne. Die zufälligen Situationen laden zum Wiederholen ein, während ein Fehlschlag spürbare Folgen hat.

In allen Modi bleibt das Grundziel klar: Nehmt ein Kopfgeld an, kämpft euch durch die Räume und erreicht das Ziel oder den letzten Kampf. Die Unterschiede liegen darin, wie das Spiel diesen Weg rahmt. Die Story verbindet mehrere Aufträge, die Herausforderung setzt ein tägliches Ziel über acht Etagen, und Free Hunt beziehungsweise Warzone lässt euch Ziele auswählen oder einen längeren, ansteigenden Lauf bestreiten. Ihr könnt bei einem Modus bleiben oder für die nächste Runde die Form wechseln.

## Ausgeben und Überleben gehören zum Lauf

Wenn ihr Räume leert, lassen Gegner und Truhen manchmal Geld, Waffen oder andere Gegenstände zurück. In Läden und an Stationen könnt ihr das Gesammelte für vorübergehende Vorräte, Heilung oder Verbesserungen ausgeben. Manche Etagen bieten außerdem optionale Herausforderungsräume, in denen eine zusätzliche Begegnung eine Truhe oder mehr Geld bringen kann. Zwischen den Stockwerken könnt ihr zufällig angebotene Verbesserungen kaufen. So entstehen kleine Pausen im Abstieg: Eure Gruppe blickt auf das aktuelle Angebot und setzt den Weg zum nächsten Stockwerk fort.

![Ein Food Dispenser zeigt vorübergehende Verbesserungen für Spezialangriffe und Power-ups sowie aktive Effekte während eines Kopfgeldlaufs.](https://playnext.party/steam-images/77f881cb-7761-48d3-8134-b77198ff78b7/ss-684e6975038b7178170eb3164f9bbf5d3f505c82?width=1200)

Die Käufe zählen, aber die Entwicklung ist vor allem an den jeweiligen Lauf gebunden. Eine gefundene Waffe oder ein vorübergehender Bonus verändert den aktuellen Beutezug; euer Hunter behält diese Stärke nicht automatisch für spätere Versuche. Räume, Gegneranordnungen und Belohnungen wechseln, dann beginnt der nächste Lauf mit neuen Umständen. Eure Ausrüstung passt sich dem an, was ihr diesmal findet, statt einen dauerhaften Charakteraufbau zu bilden, der mit jedem Versuch immer stärker wird.

Die visuelle Gestaltung hält die Läufe auseinander. Geoshelter Alpha ist eine gedrängte Cyberpunk-Stadt mit dunklen Korridoren, industriellen Böden und kräftigen roten, blauen, grünen und violetten Lichtflächen. Die hellen Effekte der Hunter-Angriffe heben sich von den Schatten ab, der elektronische Soundtrack verstärkt das Arcade-Gefühl. Die Stadt ist stilisiert statt als ausführliche Erkundungsgeschichte angelegt; die Kopfgeldstruktur lenkt den Blick auf Räume, Gegner und das nächste Ziel.

## Welche Art Koop passt zu eurer Gruppe?

Online ist die größere Option: Ein bis vier Personen können gemeinsam spielen. Gegner sind für größere Gruppen abgestimmt, und eine Person kann eine Lobby eröffnen, in der sich Freunde vor der Jagd versammeln.

Lokal spielen zwei Personen nebeneinander mit zwei Controllern, und zwar in allen drei Modi. Die lokale Schwierigkeit passt sich an diese kleinere Gruppe an. Ein separates gemeinsames Splitscreen-PvP bietet kompetitive Partien; es ist etwas anderes als die kooperativen Kopfgeldjagden. Steam Remote Play Together kann eine lokale Partie zu einer befreundeten Person streamen, erweitert aber nicht die native Obergrenze von zwei Personen auf der Couch. Die Windows-PC-Version unterstützt Controller; ein Xbox-Controller oder ein gleichwertiges Gerät wird empfohlen. Für eine Runde auf derselben Couch ist der zweite Controller also die wichtige praktische Voraussetzung.

Kill to Collect passt zu Gruppen, die kompakte Arcade-Action mit ansteigendem Schwierigkeitsgrad und Cyberpunk-Kulisse suchen. Vier Hunter, wechselnde Raumläufe und drei Spielmodi sorgen für unterschiedliche Arten, mit derselben Gruppe Kopfgelder anzugehen. Anspruchsvolle Kämpfe, zurückgesetzte Läufe und ein begrenzter dauerhafter Fortschritt gehören zum Konzept. Am stärksten ist der Koop, wenn ihr gemeinsam eine Reihe von Jagden bestreiten wollt und jeder Abstieg in Geoshelter Alpha mit anderen Hunter-Fähigkeiten und Raumanordnungen beginnt.

## Auf Steam

- **Zusammen spielen:** Remote Play Together
- **Steam-Bewertungen:** Ausgeglichen, 69 % positiv von 298 Bewertungen
- **Spielen gerade:** 0
- **Plattformen:** Windows
- **Controller-Unterstützung:** Vollständig
- **Entwickler:** Pieces Interactive
- **Publisher:** THQ Nordic Mobile

[Auf Steam ansehen](https://store.steampowered.com/app/241760/)

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