# Fist Puncher: Vier Freunde, eine verregnete Straßenschlacht

Stürz dich mit bis zu drei Freunden in den Pixel-Art-Prügler Fist Puncher: Freischaltbare Vigilanten, Rollenspiel-Upgrades und eine lange Reihe schräger Missionen prägen den lokalen Koop-Modus für vier Spieler.

[PLAYNEXT](https://playnext.party/) · Veröffentlicht: 2.10.2026

![Vier Spieleranzeigen stehen über einer Pixel-Art-Szene, in der Figuren auf einem verregneten Gehweg kämpfen.](https://playnext.party/steam-images/7ed25e16-53d4-43d2-ba6e-ce9db2ec6ba9/ss-3a4edbfff818fa5a5337664af4d9f5fb4400b561?width=1200)

In Fist Puncher stehen du und bis zu drei Freunde auf derselben Seite einer Pixel-Art-Straßenschlacht. Der Side-Scrolling-Prügler bietet lokalen Koop für zwei bis vier Spieler, eine große Auswahl freischaltbarer Vigilanten und eine Stadtkarte voller Missionen. Die PC-Version ist auf gemeinsames Spielen am selben Bildschirm ausgelegt, nicht auf eine native Online-Lobby. Mit Remote Play Together kann ein Gastgeber diese lokale Sitzung über das Internet zu eingeladenen Freunden streamen. Das Spiel bleibt dabei eine gemeinsame lokale Partie. So könnt ihr Freunde aus anderen Haushalten einladen, tretet aber keinem gewöhnlichen Online-Koop-Server bei.

## Eine Stadt voller Ärger

Die Geschichte beginnt damit, dass Dr. Karate und eine Gruppe Vigilanten gegen den Milkman antreten, einen Verbrecherboss, der San Cruces unter seine Kontrolle gebracht hat. Seine Bande hat mehrere Teilnehmerinnen eines Schönheitswettbewerbs entführt. Die Helden wollen sie retten und schlagen sich dafür durch die Kriminellen der Stadt. Die Prämisse nimmt den klassischen Prügler ernst genug, um den Missionen einen Grund zu geben, und würzt sie zugleich mit grotesken Figuren und absurden Witzen. Statt einer Reihe unverbundener Arenen führt eine Stadtkarte durch die Aufträge; neue Missionen und Entdeckungen öffnen weitere Schauplätze.

Eine Mission schickt die Gruppe meist durch einen seitlich scrollenden Abschnitt voller Gegner. Ihr bewegt euch gemeinsam durch die Umgebung, räumt Angreifer aus dem Weg und erreicht das Ende der Route oder das jeweilige Missionsziel. Der vertraute Prügler-Rhythmus von links nach rechts steht im Mittelpunkt, doch in der Stadt gibt es auch andere Unterbrechungen. Manche Abschnitte drehen sich ums Retten von Menschen, ums Überleben einer Gefahr, um eine Verfolgung oder um ein Fahrzeug. In einer Mission geht es durch einen U-Bahn-Wagen voller giftiger Dämpfe; in einer anderen wird ein Motorrad Teil des Kampfes. Das macht aus dem Spiel kein völlig anderes Genre, lockert aber den wiederkehrenden Vormarsch durch Gegner auf.

Fist Puncher ist dafür gedacht, dass vier Spieler denselben Bildschirm nutzen. Der Bildschirm bleibt ein gemeinsamer Spielbereich, sodass alle die Bewegung der anderen im Blick haben. Wenn die Straße voller Angreifer ist, kann eine Figur zu Boden gehen oder in Bedrängnis geraten, bevor sie wieder zum Zug kommt. Kämpfen Freunde in der Nähe, kommen weitere Attacken in denselben dicht gedrängten Kampf; mit jeder zusätzlichen Figur wird das Geschehen voller.

## Ein Prügler mit mehr als nur Schlägen

Dein Held kann schlagen und treten, Gegner packen, springen, blocken und eigene Spezialangriffe einsetzen. Mit einem Griff lässt sich ein Gegner über den Bildschirm schleudern; Gegenstände und manche betäubte Feinde werden ebenfalls zu improvisierten Wurfgeschossen. Eine Ausweichrolle hilft, einem Angriff zu entgehen, während Nahkampfwaffen aus den Levels weitere Angriffe ermöglichen. Die Grundaktionen sind leicht zu erkennen, aber die Auswahl macht sich bemerkbar, sobald sich eine Gegnergruppe nähert.

Spezialangriffe kosten Ausdauer und sind deshalb nicht immer verfügbar, wenn eine Gruppe auftaucht. Auch die Gesundheit spielt eine Rolle; eine Fähigkeit kann Ausdauer gegen Heilung eintauschen. Dieselbe Ressource hat also eine offensive und eine defensive Verwendung. Du kannst sie für einen Spezialangriff ausgeben oder dich nach einem Treffer damit erholen. Daraus wird kein komplexes Klassensystem, aber es gibt den Kämpfen einen kleinen Rhythmus, der über gewöhnliche Schläge hinausgeht.

Buchstaben, die das Wort „RAGE“ ergeben, füllen eine zeitlich begrenzte Kraftsteigerung. Sie fallen von Gegnern, während die Gruppe eine Welle bekämpft. Ist die Leiste voll, richtet eine Figur für kurze Zeit mehr Schaden an. Der Effekt gehört dem einzelnen Kämpfer und ist keine gemeinsame Gruppenleiste. Das ist ein einfacher Arcade-Moment: Gegner fallen, Buchstaben erscheinen und ein kurzes Zeitfenster für stärkere Angriffe öffnet sich. Vier kleine Anzeigen am oberen Bildschirmrand zeigen Porträt, Gesundheit, Erfahrung und Rage-Buchstaben jeder Figur. Wenn der Kampf unübersichtlich wird, bleiben so die unterschiedlichen Fortschritte sichtbar, ohne dass Menüs die Action unterbrechen.

Jeder Held hat ein eigenes Aussehen und eigene Fähigkeiten. Die Auswahl wächst, wenn du Missionen abschließt und Freischaltungen findest. Mit den Anfangsfiguren kommst du schnell ins Spiel; spätere Entdeckungen bieten weitere Möglichkeiten, wenn du zur Stadtkarte zurückkehrst. Mehrere Kämpfer werden freigeschaltet, und sie spielen sich nicht alle gleich. Manche Spezialangriffe eignen sich anders für einen Bildschirm voller Gegner, während andere Figuren andere Attacken oder Vorteile mitbringen.

## Deine Kämpfer entwickeln sich mit der Kampagne

Gegner geben Erfahrungspunkte, und Figuren steigen auf, wenn sie an Missionen teilnehmen. Mit neuen Stufen werden weitere Angriffe und Vorteile freigeschaltet; außerdem kannst du Punkte auf Werte wie Stärke, Tempo, Verteidigung und Spezialfähigkeiten verteilen. Diese Rollenspiel-Ebene ersetzt nicht die direkte Steuerung des Prüglers. Sie gibt der Gruppe vielmehr einen Grund, zur Karte zurückzukehren und nach einigen Aufträgen zu sehen, was sich geändert hat. Ein stärkerer Angriff, robustere Gesundheit oder ein nützlicherer Spezialzug kann die Wirkung der vertrauten Schläge und Tritte verändern.

Der Fortschritt ist an die einzelnen Figuren gebunden. Wechselt ein Freund zu einem Kämpfer, den er noch nicht entwickelt hat, übernimmt dieser nicht den Ausbau seiner bisherigen Figur. Eine größere Auswahl bringt neue Spielweisen, aber jede neue Figur muss sich separat entwickeln. Ein neu freigeschalteter Held erhält also nicht die verbesserten Angriffe und Werte einer anderen Figur; der Kader wächst über getrennte Entwicklungswege statt über austauschbare Kostüme.

Die Karte bietet Gründe, frühere Gebiete erneut zu besuchen: versteckte Gegenstände, Karten und weitere Freischaltungen. Ihre Missionsknoten lassen die Kampagne wie eine Route durch die Stadt wirken statt wie einen einzigen ununterbrochenen Marsch. Zwischen den Aufträgen kehrt ihr zur Karte zurück und wählt aus verfügbaren Missionen. Die Kampagne umfasst 50 Levels. Eine neue Mission kann einen anderen Schauplatz, Gegnertyp oder Auftrag mitbringen; frühere Wege bleiben für Entdeckungen oder zusätzliche Erfahrung offen. Eine Wiederholung kann also dazu dienen, etwas beim ersten Durchgang Übersehenes zu finden oder Figuren vor einem weiteren Auftrag aufzuleveln. In derselben Stadt warten immer wieder neue Jobs. Der lange Aufbau hat aber einen Preis: Der Prügler-Kern kehrt über die ganze Kampagne hinweg zurück, und bekannte Bossmuster tauchen erneut auf. Für die meiste Abwechslung sorgen Schauplätze, Gegner, Gefahren und Missionsziele.

Die wechselnden Schauplätze geben den Straßen ihren eigenen Charakter. Ihr kommt von gewöhnlichen Stadtstraßen zu ausgefalleneren Orten und trefft auf Gangster, schräge Kriminelle und seltsamere Bedrohungen. Der Pixel-Art-Stil hält die Figuren erkennbar, auch wenn viele Charaktere auf dem Bildschirm stehen. Der Humor setzt auf Parodie, derbe Witze und überzeichnete Schurken; die Gewalt ist cartoonhaft, aber häufig. Fist Puncher wirkt eher wie ein bewusst grober Arcade-Prügler als wie eine ausgearbeitete Superheldengeschichte. Humor und Retro-Look sind ein zentraler Teil der Identität, kein bloßer Hintergrund für die Kämpfe.

## Passt das zu eurer Gruppe?

Fist Puncher passt zu einer Gruppe, die einen langen Prügler am gemeinsamen Bildschirm mit einem einfachen Kern und Fortschritt zwischen den Missionen sucht. Bis zu vier lokale Spieler sind gleichzeitig dabei, der Kader wächst, und eine verbundene Stadtkarte ersetzt eine kurze Folge einzelner Levels. Du und deine Freunde bewegt euch durch dieselben Gegnergruppen, nutzt verschiedene Spezialangriffe und seht die Anzeigen eurer Figuren oben auf dem Bildschirm. Ihr kämpft gemeinsam gegen die Kriminellen und Herausforderungen der Stadt.

Fürs Spielen vor Ort ist lokaler Koop auf einem Computer vorgesehen. Spieler zwei bis vier nutzen Controller; Spieler eins kann die Tastatur verwenden. Ein Xbox-Controller wird empfohlen. Unterstützung für andere Pads und gemischte Tastatur-/Controller-Kombinationen ist weniger klar, daher kann die Controller-Erkennung die praktische Grenze für eine Gruppe mit vier Personen sein.

Für Freunde in verschiedenen Haushalten kann Remote Play Together das lokale Spiel von einem Gastgeber zu eingeladenen Spielern streamen. Der Gastgeber führt das Spiel aus, während Bild, Ton und Eingaben über Steam übertragen werden. So kann ein Spiel mit Couch-Koop auch auf Distanz funktionieren, aber das ist etwas anderes als integriertes Online-Matchmaking oder ein nativer LAN-Modus. Verbindungsqualität und Controller-Setup spielen weiterhin eine Rolle; die lokalen Spielerplätze bleiben die Grundlage des Streams.

Eine weitere Frage ist, wie gut eure Gruppe mit Wiederholungen zurechtkommt. Fist Puncher behält Bewegung und Angriffe über viele Missionen hinweg bei und ergänzt sie um gelegentliche Gefahren, Ziele und absurde Szenen. Das Rollenspielsystem lässt jede Figur wachsen, doch dieselben Schläge, Gegnergruppen und Bossmuster kehren während einer langen Partie wieder. Der Humor ist bewusst derb und manche Abschnitte spielen mit Erwachsenenwitzen und Cartoon-Gewalt. Wenn ihr einen direkten Prügler sucht, dessen volle Straßen Platz für vier lokale Vigilanten bieten, ist diese Mischung der Kern des Spiels. Wer native Online-Lobbys oder alle paar Levels ein neues Kampfsystem erwartet, sucht etwas anderes.

## Auf Steam

- **Zusammen spielen:** Remote Play Together
- **Steam-Bewertungen:** Größtenteils positiv, 71 % positiv von 310 Bewertungen
- **Spielen gerade:** 0
- **Plattformen:** Windows, macOS, Linux
- **Controller-Unterstützung:** Vollständig
- **Entwickler:** Team2Bit
- **Publisher:** Team2Bit

[Auf Steam ansehen](https://store.steampowered.com/app/238630/)

## Ähnliche Spiele wie Fist Puncher

- [Streets of Fury EX](https://playnext.party/de/games/streets-of-fury-ex/)
- [Fight'N Rage](https://playnext.party/de/games/fightn-rage/)
- [Skinny & Franko: Fists of Violence](https://playnext.party/de/games/skinny-franko-fists-of-violence/)
- [River City Girls](https://playnext.party/de/games/river-city-girls/)
- [Fighties](https://playnext.party/de/games/fighties/)
- [Jitsu Squad](https://playnext.party/de/games/jitsu-squad/)


Wählt euer nächstes Spiel mit Freunden.

[Session starten](https://playnext.party/app/?lang=de)

---

Source: https://playnext.party/de/games/fist-puncher/

Language: de
