# Door Kickers macht Co-op zur gemeinsamen Taktikplanung

Plant mit einem Freund einen SWAT-Einsatz in Door Kickers’ Online-Co-op für zwei Spieler und erlebt, wie eure Routen auf echten Widerstand treffen.

[PLAYNEXT](https://playnext.party/) · Veröffentlicht: 2.10.2026

![Eine Draufsicht der Missionskarte zeigt geplante Wege durch ein Haus und Einsatzkräfte vor einem Türdurchbruch.](https://playnext.party/steam-images/466c561f-4490-4c0a-a4e7-2a876fdbfe4f/ss-f04f558ff07359b15638db238a9e642421ea13f5?width=1200)

In Door Kickers dirigiert ihr gemeinsam einen SWAT-Einsatz aus der Vogelperspektive und zeichnet Wege durch Räume, bevor die Schüsse fallen. Der Online-Co-op ist für zwei Spieler gedacht: Ihr teilt euch eine Mission, plant auf demselben Grundriss und schickt Einsatzkräfte in eine Echtzeitsituation, in der unbekannte Gefahren einen sauberen Einstieg durchkreuzen können. Der Reiz liegt darin, aus einer Karte einen koordinierten Einsatz zu machen. Es ist ein bedächtiges Taktikspiel und kein Action-Shooter für zwei Figuren.

## Den Einsatz vor dem ersten Türdurchbruch planen

Jede Mission beginnt mit einer Lagebesprechung und einer Aufstellungsansicht. Ihr könnt den Gebäudeplan prüfen, Einsatzkräfte auswählen, ihre Ausrüstung und Startpositionen anpassen und entscheiden, wo das Team eindringt. Statt eine Figur direkt durch ein Level zu steuern, seht ihr einen Plan von oben. Mit der Maus zeichnet ihr Routen und legt fest, in welche Richtung eure Einsatzkräfte den Raum sichern. Ihr könnt Aktionen wie Öffnen oder Aufbrechen von Türen, den Einsatz von Ausrüstung und mit Go Codes synchronisierte Angriffe eintragen. Sobald der Plan steht, startet ihr den Einsatz und seht zu, wie die Einsatzkräfte ihn ausführen.

Die Planungsansicht zeigt die Routen und Blickrichtungen beider Spieler auf demselben Grundriss. Auch geplante Aktionen wie das Öffnen oder Aufbrechen einer Tür sind dort zu sehen, bevor die Einsatzkräfte die Befehle in Echtzeit ausführen. Briefing und Aufstellung geben das Ziel vor, während die Karte die Befehle im laufenden Einsatz anzeigt. Nicht sichtbare Gefahren werden erst während der Mission bekannt. Befehle bleiben auch nach dem Start änderbar; die Karte zeigt also weiterhin den aktuellen Stand des Einsatzplans und ist nicht nur ein einmaliger Vorbereitungsbildschirm.

Nicht jede Gefahr ist auf der Karte schon sichtbar. Wände, Türen, Möbel und mögliche Wege sind zu erkennen, doch hinter der nächsten Ecke kann ein Gegner warten. Ein zunächst einfacher Raum kann zur Geiselrettung, zum gefährlichen Kreuzfeuer oder zum Versuch werden, eine Hinrichtung zu verhindern. Dank schneller Neustarts steht im Mittelpunkt, wie der Plan auf verborgene Gefahren trifft: Selbst eine sorgfältig gezeichnete Route kann auf eine Lage stoßen, die der Grundriss nicht gezeigt hat.

![In einer Door-Kickers-Planungsansicht sichern Einsatzkräfte Räume und Flure aus verschiedenen Winkeln rund um einen Innenhof.](https://playnext.party/steam-images/466c561f-4490-4c0a-a4e7-2a876fdbfe4f/ss-fadcd9762a391b06d17d367c5a4f0d12ffb9af81?width=1200)

## Zwei Planer, ein SWAT-Einsatz

Im Co-op wird aus einer Abfolge einzelner Befehle ein gemeinsamer Einsatz. Beide Spieler arbeiten an derselben Mission und geben SWAT-Kräften Befehle, statt eigene Heldenfiguren mit besonderen Fähigkeiten zu steuern. Je nach Karte kann jeder Spieler mehr als eine Einsatzkraft kontrollieren; so gestalten zwei Spieler denselben größeren Einsatz. Gesteuert werden SWAT-Kräfte statt separater Heldenfiguren, und es gibt keine feste Aufteilung des Teams zwischen den Spielern. Ihre Befehle erscheinen auf derselben Karte, auf der beide sehen, wie die geplanten Wege des Teams zusammenhängen. Das Gesamtziel löst ihr gemeinsam; der Einsatz wird nicht zum Wettkampf.

Im Co-op-Menü könnt ihr eine bestimmte Karte hosten oder einem Quick Game beitreten. Nach einer gezielt gehosteten Karte kann Continue zur nächsten Karte in der Reihenfolge wechseln; Quick Game wählt für jede Partie eine zufällige Karte. Co-op hat eine eigene Auswahl an Missionen, von denen einige auch aus dem größeren Einzelspieler-Spiel bekannt sind. Ihr könnt eine einzelne Mission wiederholen oder euch durch diese Co-op-Auswahl spielen. Sie ist aber keine fortlaufende Kampagne: Ihr durchlauft nicht gemeinsam die Einzelspieler-Kampagne mit ihrer fortbestehenden Truppe.

Das ist wichtig, wenn ihr eine zusammenhängende Co-op-Geschichte über viele Einsätze erwartet. Door Kickers bietet separate Kampagnen und eine fortbestehende Truppenverwaltung im Einzelspielermodus; Co-op dreht sich dagegen um einzelne Missionen und den Co-op-Kartenpool. Darüber hinaus gibt es einen Missionsgenerator, einen Level-Editor und Steam-Workshop-Inhalte. Für eine gemeinsame Partie ist die normale Co-op-Kartenauswahl jedoch die verlässlichere Erwartung.

## Ausrüstung verändert den Einstieg

Vor einer Mission kann eure Truppe aus fünf Klassen bestehen: Pointman, Assaulter, Breacher, Shield und Stealth. Ihre Rollen zeigen sich in Ausrüstung und Bewegung. Ein Pointman trägt eine Pistole und ist schnell unterwegs; ein Assaulter bringt für den allgemeinen Kampf ein Gewehr oder eine Maschinenpistole mit; ein Breacher nutzt eine Schrotflinte, um verschlossene Türen zu öffnen; ein Shield-Agent kann hinter einem ballistischen Schild vorrücken; und ein Stealth-Agent führt schallgedämpfte Waffen für leisere Zugänge mit. Zusätzlich könnt ihr Panzerung, Granaten, Werkzeuge zum Türöffnen und weitere Hilfsmittel auswählen.

Zur Ausrüstung gehört auch eine Spionagekamera, mit der ein Agent den Bereich hinter einer Tür einsehen kann. Das Missionsziel beeinflusst, welche Ausrüstung relevant sein kann: Beweise müssen vielleicht gesichert, eine Bombe entschärft, eine wichtige Person geschützt oder Zivilisten lebend herausgebracht werden. Das Team muss mehr tun, als nur das Gebäude zu durchqueren; es soll auch das konkrete Ziel erreichen, ohne die Lage zu verlieren.

Go Codes sind Synchronisierungspunkte, die einzelnen Schritten einer Route zugewiesen werden. Eine Einsatzkraft kann an einer Tür warten, bis der zugewiesene Code ausgelöst wird, und dann den geplanten Weg fortsetzen. Damit erhält die Befehlsfolge eine Auslösebedingung; Einsatzkräfte sind dadurch nicht dauerhaft einem Spieler zugeteilt. Beide Spieler sehen auf der gemeinsamen Karte die geplanten Wege des jeweils anderen und damit die Bewegungen des Teams.

Die Spannung entsteht durch begrenzte Informationen und tödliche Fehler, nicht durch einen Timer, der euch ständig antreibt. Lagebesprechung, Raumplan und bekanntes Ziel liefern einen Startpunkt, doch sobald die Mission läuft, bewegen sich die Gegner. Das Setting bleibt bei Einsätzen in Wohnungen, Geschäften und anderen städtischen Gebäuden, mit Schusswaffen, Explosionen, Geiseln und bewaffneten Verdächtigen. Die Draufsicht und die Befehle machen daraus ein taktisches Rätsel; ein schlechter Winkel kann jedoch binnen Sekunden Folgen haben.

![Der Ausrüstungsbildschirm eines Assaulters zeigt Gewehr, Pistole, Panzerung, Blendgranaten, Sprengladung und Spionagekamera.](https://playnext.party/steam-images/466c561f-4490-4c0a-a4e7-2a876fdbfe4f/ss-56b717020556563aa5188228e7281f15f5b6a043?width=1200)

## Das Tempo hängt von der Co-op-Pauseneinstellung ab

Im Einzelspielermodus pausiert Door Kickers, während ihr Befehle zeichnet und ändert. Im Standard-Co-op läuft das anders. Nach der anfänglichen Planungsphase lässt die Leertaste normalerweise die eigenen Einsatzkräfte anhalten, während der übrige Einsatz weitergeht. Gegner können sich weiter bewegen, also stoppt eine Planänderung durch einen Spieler nicht automatisch die gesamte Partie. Ein alternativer Full-Pause-Launcher kann die ganze Mission anhalten. Er ist eine separate Startdatei und möglicherweise nicht in jeder Installation enthalten; prüft vor einer Partie, ob er verfügbar ist, falls ihr die komplette Pause nutzen wollt.

Das erklärt, warum sich Co-op dringlicher als das Solo-Spiel anfühlen kann. Ihr zeichnet weiter Routen und gebt genaue Befehle, aber in der Standardvariante läuft während der Echtzeitphase die Umgebung weiter, wenn ihr etwas ändert. Wer erwartet, jederzeit die ganze Karte anzuhalten, erlebt einen deutlichen Wechsel. Statt vollständig pausierter Planung müsst ihr euch mit einer weiterlaufenden Situation auseinandersetzen. Der alternative Launcher bietet die langsamere gemeinsame Pause, ist aber eine separate Startmöglichkeit und keine Einstellung, die in jeder Partie aktiv sein muss.

Die Benutzeroberfläche bietet detaillierte Wege, Richtungsbefehle zum Sichern bestimmter Winkel und Go Codes, die eine Einsatzkraft an einem Routenschritt warten lassen, bis der Code ausgelöst wird. Ein sauberer Zugriff kann sich gut anfühlen, doch lange Pläne sind fummelig zu ändern, besonders wenn sich mehrere Wege in einem engen Flur überschneiden. Die Ansicht bleibt flach und von oben; Ducken oder Lehnen gibt es nicht, um eine Schusslinie zu entschärfen. Das taktische Rätsel dreht sich um Position und Timing, nicht um die Simulation jeder Bewegung.

## Online-Co-op mit Remote-Play-Einschränkung

Online-Co-op gibt es nur in der Steam-Version und ist für zwei Spieler ausgelegt. Die mobilen Fassungen bieten diesen Modus nicht. Steam Remote Play Together überträgt eine Spielesitzung als Stream. Der Gast sieht den Bildschirm des Hosts und kann dieselbe Maus und Tastatur nutzen; so könnt ihr zusehen, die Karte besprechen oder euch beim Zeichnen von Routen und Ändern von Befehlen abwechseln. Beide Eingaben wirken auf dieselbe Spielsitzung. Das schafft keinen zweiten Co-op-Platz und erlaubt nicht, dass beide gleichzeitig verschiedene SWAT-Kräfte steuern. Für Befehle von zwei Spielern im Netzwerk ist der native Online-Co-op vorgesehen.

Es gibt keinen lokalen Splitscreen- oder Couch-Co-op auf einem PC. Jede Person braucht einen Zugang zum Online-Spiel, und die taktische Oberfläche ist auf Maus und Tastatur ausgelegt. Door Kickers passt zu Freunden, die gemeinsam ein Gebäude untersuchen, verschiedene Zugangswege planen und sehen möchten, wie die eigenen Entscheidungen auf unbekannte Gefahren treffen. Jede Mission lässt durch Ausrüstung, Ziele, Kartenauswahl und schnelle Neustarts neue Ansätze zu. Weniger geeignet ist es, wenn ihr direkte Figurensteuerung, pausenlose Kämpfe oder eine gemeinsam fortschreitende Kampagne sucht: Hier steht der gemeinsame Plan und das Geschehen hinter der Tür im Mittelpunkt.

## Auf Steam

- **Zusammen spielen:** Online-Koop, Remote Play Together, Plattformübergreifender Mehrspieler
- **Steam-Bewertungen:** Sehr positiv, 94 % positiv von 10.063 Bewertungen
- **Spielen gerade:** 49
- **Plattformen:** Windows, Linux
- **Entwickler:** KillHouse Games
- **Publisher:** KillHouse Games

[Auf Steam ansehen](https://store.steampowered.com/app/248610/)

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