# Dead Horde: Zu zweit durch die Mutantenhorden

Stellt euch einem Mutantenausbruch mit einem Freund im Online- oder lokalen Splitscreen-Koop. Verdient Geld mit Abschüssen und kauft Waffen und Upgrades für die lineare Kampagne.

[PLAYNEXT](https://playnext.party/) · Veröffentlicht: 2.10.2026

![Ein Überlebender stellt sich mehreren Mutanten auf einer dunklen Wohnstraße, die von einer Taschenlampe und Straßenlaternen beleuchtet wird.](https://playnext.party/steam-images/206bcc9b-4b5c-448e-a3ee-ba2e91bb89ad/ss-0b9caa75944856dfe179bfae0a1cb79d94253161?width=1200)

Ihr könnt die gesamte Kampagne von Dead Horde zu zweit spielen, online oder lokal im Splitscreen auf einem PC. Der Top-down-Shooter schickt euch durch eine Stadt, die von infizierten Mutanten überrannt wurde. Ihr schießt euch mit Waffen und Sprengstoff durch Gegnergruppen und gebt das verdiente Geld für mehr Feuerkraft aus. Die gemeinsame, unkomplizierte Action und gelegentliche Fahrten mit Militärfahrzeugen können zu einem geradlinigen Zombie-Shooter-Abend passen. Wiederholte Kämpfe, ein holpriger Spielfluss und alte technische Beschwerden fallen jedoch deutlich ins Gewicht.

## Eine Kampagne für zwei

Dead Horde beginnt mit einem knappen Ausbruchsszenario. Ein Virus aus einem militärischen Experiment hat eine Stadt verseucht. Ein Soldat, dessen Hubschrauber außerhalb der Sperrzone abgestürzt ist, versucht, sich in Sicherheit zu bringen. Danach bleibt die Geschichte meist im Hintergrund. Kapitelkarten liefern ein wenig Kontext zu Überlebenden oder dem Gebiet vor euch, doch die Mission selbst steht im Mittelpunkt: Bewegt euch durch einen Schauplatz und erreicht sein anderes Ende, während Mutanten näher kommen.

Ihr könnt die Kampagne allein spielen, doch die Koop-Optionen sind der naheliegendere Grund, einen Freund einzuladen. Im Online-Koop spielen zwei Personen über das Internet zusammen; im lokalen Koop teilen sich zwei Personen einen PC und spielen im Splitscreen. Ihr kämpft beide in derselben Kampagne, statt unterschiedliche Figuren mit eigenen Fähigkeiten oder Aufgaben zu wählen. Die Kampagne ist auf Koop ausgelegt und bietet keine gegnerischen Teams. Die Runde ist auf zwei Personen begrenzt; eine dritte Person kann nicht mitspielen. Die auf Steam veröffentlichten Windows-Anforderungen stammen aus der Zeit von XP, Vista und Windows 7; sie belegen keine Kompatibilität mit aktuellen Windows-Versionen. Mit Tastatur und Maus bewegt ihr euch, zielt, schießt, werft Granaten, ladet nach, weicht aus, wechselt Waffen und schaltet die Taschenlampe ein. Controller werden teilweise unterstützt; die genaue Belegung beim Splitscreen ist nicht klar angegeben.

Die Kamera blickt schräg von oben auf Straßen, Höfe, Industriegebiete und andere Teile des Ausbruchsgebiets. Eine Person bewegt die Figur mit der Tastatur und zielt und schießt mit der Maus. Die Kamera zeigt euch den größten Teil des Bodens in der Nähe, aber die Umgebungen sind oft dunkel. Der Lichtkegel der Taschenlampe wird damit zu einem wichtigen Teil eurer Sicht. Aus der Perspektive lassen sich herannahende Gegner und Hindernisse schnell erfassen. Die Steuerung mit Tastatur und Maus verlangt, dass ihr gleichzeitig lauft und zielt. Eine Ausweichrolle schafft Abstand, wenn euch eine Gruppe zu nahe kommt; Granaten helfen, mehrere Gegner auf einmal zu treffen. In dunklen Bereichen zeigt die Taschenlampe die Laufrichtung deutlicher, doch Mutanten können sich weiterhin hinter Objekten oder außerhalb des Bildes verstecken.

## Weg freikämpfen, dann Feuerkraft kaufen

Die meisten Missionen folgen einem direkten Muster: Ihr durchquert ein Gebiet, wehrt seine Mutanten ab und geht weiter, sobald der Weg frei ist. Manche Abschnitte lösen einen größeren Angriff aus, der sich mitunter durch einen Wechsel der Musik ankündigt. Tore bleiben dann geschlossen, bis ihr die aktuelle Gruppe besiegt habt. Das Tempo wechselt vom Vorwärtsgehen zur Suche nach dem letzten Gegner. Solche Sperren geben den Leveln einen einfachen Rhythmus, können ihn aber unterbrechen, wenn sich ein Feind schwer finden lässt oder in der Umgebung hängen geblieben ist.

Ein kompliziertes Missionssystem müsst ihr nicht lernen. Das wiederkehrende Ziel ist, jeden Abschnitt zu überleben und euch weiter durch die Stadt zu kämpfen. Im Verlauf der Kampagne werden die Mutanten größer, schneller und stärker. Ihr begegnet gewöhnlichen Schlurfern, schnelleren oder widerstandsfähigeren Mutanten, Springern und einem aufgeblähten Wesen, das auf euch spuckt. Die unterschiedlichen Typen verändern das Bild eines Kampfes ein wenig, doch die meisten Gegner laufen auf euch zu. Viele Gefechte laufen darauf hinaus, euch zurückzuziehen und weiter zu schießen.

Für besiegte Gegner erhaltet ihr Geld; in den Leveln findet ihr außerdem Bargeld und Waffengeschäfte. Dort kauft ihr Waffen und Granaten, füllt Munition auf und verbessert Werte wie Schaden, Magazingröße, Feuerrate oder maximale Munitionsmenge. Das Standard-Sturmgewehr hat unbegrenzt Munition; andere Waffen haben begrenzte Reserven. Das Gewehr bleibt verlässlich, wenn euer Geld knapp ist. Bei Waffen mit begrenzter Munition müsst ihr dagegen abwägen, ob ihr neue Patronen kauft oder die Ausrüstung verbessert, die ihr schon habt. Zum Arsenal gehören Schrotflinten, ein Raketenwerfer, eine Sägeblattwaffe, eine Minigun, Granaten und eine Ablenkungspuppe, die Mutanten anlocken kann. So entsteht eine kleine Ressourcenprogression: Ein Upgrade in einem Laden verändert, welche Mittel euch in den nächsten Abschnitten zur Verfügung stehen. Munition oder eine neue Waffe konkurrieren dabei mit Verbesserungen für eure vorhandene Ausrüstung. Abschussketten können zusätzliches Geld bringen und sind ein Anreiz, einen Kampf in Bewegung zu halten, statt euch einkreisen zu lassen. Das Bonusgeld finanziert Ausrüstung, ändert aber weder das Missionsziel noch schafft es eigene Rollen für euer Team.

Die Waffenliste ist breiter als ihr Einfluss auf die Kämpfe: Viele Waffen sind nur eine mäßige Verbesserung gegenüber dem Sturmgewehr, und ihre Munition kann schnell zur Neige gehen. In den Läden läuft der Kampf weiter, während ihr durch das Angebot stöbert. Zu zweit teilt ihr denselben Kampfdruck und dieselben Kaufentscheidungen; unterschiedliche Figuren-Builds oder sich ergänzende Klassen entstehen nicht. Der zusätzliche Mitspieler bringt eine zweite Feuerlinie mit, aber eure Kernaufgabe bleibt dieselbe: vorwärtskommen und schießen.

Das Ausrüstungssystem ist die wichtigste Form von Fortschritt in der Kampagne: Ihr verbessert ein vertrautes Waffenarsenal, statt unterschiedliche Figuren aufzubauen. So sind die Kaufentscheidungen leicht zu verstehen, doch eine neue Waffe verändert den nächsten Kampf nur begrenzt. Ihr könnt Geld für eine Waffe sparen, Munition auffüllen oder euren Favoriten verbessern. Das sorgt für eine kleine Budgetfrage, aber nicht für ein tiefes Anpassungssystem.

## Fahrzeuge lockern den Fußmarsch auf

Gelegentlich setzt euch die Kampagne ans Steuer eines Militärfahrzeugs. Ihr könnt durch Mutantengruppen fahren oder ein montiertes Geschütz bedienen. Im Koop fährt eine Person, während die andere schießt. Das unterscheidet sich deutlich von den Abschnitten zu Fuß und gehört zu den wenigen Momenten mit unterschiedlichen Aufgaben. Die kurzen Sequenzen machen das Spiel aber nicht zu einem offenen Fahrmodus: Den größten Teil jeder Mission verbringt ihr weiterhin zu Fuß.

Die Route führt durch Straßen, Fabriken, Bahnhöfe, einen Hafen, ein Dorf, einen Flughafen, eine Autobahn, einen Militärstützpunkt und einen Schrottplatz. Die wechselnden Kulissen führen euch durch das Ausbruchsgebiet, statt euch in einer einzigen Arena zu halten. Wiederverwendete Umgebungen und gedämpfte Farben können die Schauplätze jedoch ineinander verschwimmen lassen. Das schummrige Licht passt zur Perspektive von oben, kann aber auch Details verbergen, die einen Ort unverwechselbar machen würden.

Der Abschluss einer Mission schaltet den nächsten Teil der linearen Kampagne frei. Abgeschlossene Missionen könnt ihr auf einem anderen Schwierigkeitsgrad erneut spielen. Abseits der Route gibt es wenig zu erkunden, und ein erneuter Besuch lohnt sich meist nur für einen schwierigeren Durchlauf. Die Schwierigkeit erhöht den Druck in derselben vertrauten Abfolge aus Räumen und Kämpfen, statt einen neuen Kampagnenzweig zu öffnen. Innerhalb eines Levels gibt es Kontrollpunkte. Wenn ihr eine Mission vor dem Abschluss verlasst, könnt ihr jedoch zum Anfang dieses Levels zurückgeschickt werden. Jeder Abschnitt eignet sich daher eher für eine zusammenhängende Spielsitzung. Kapitelkarten geben kurze Hinweise auf das nächste Gebiet, machen aus der dünnen Ausbruchsgeschichte aber keine Erzählung voller Entscheidungen. Am besten passt das Spiel zu zwei Personen, die ein ganzes Level am Stück spielen möchten, statt nach jedem Gefecht aufzuhören.

## Koop mit Ecken und Kanten

Die Stimmung von Dead Horde entsteht durch die knappe Ausbruchsidee und die Hinweise in der Umgebung: dunkle Straßen, Begegnungen im Lichtkegel, Blut und Mutanten, die auf euch zustürmen oder spucken. Die Geschichte bietet wenig Figurenentwicklung. Während mancher Angriffe schwillt die Musik an und ebbt anschließend wieder ab. Die zurückhaltende Inszenierung kann eine angespannte Stimmung erzeugen, doch gedämpfte Kulissen und ein sich wiederholender Soundtrack können mit der Zeit ermüden. Das Spiel ist ein schlanker Arcade-Shooter und keine charaktergetriebene Survival-Geschichte.

Mit einem Freund fühlen sich die unkomplizierten Kämpfe weniger einsam an, aber der Koop bringt weder unterschiedliche Rollen noch eigene Figuren-Builds mit. Ihr rückt beide durch dieselbe Route vor, nutzt dieselben Waffengeschäfte und könnt mit einer zweiten Feuerlinie Druck von Gegnern nehmen. Die zusätzliche Person verändert das Gefühl eines Durchlaufs stärker als die grundlegenden Systeme: Ihr rückt weiterhin durch dieselben wiederkehrenden Gefechte vor und schießt.

Online-Koop, lokaler Splitscreen und Remote Play Together sind verfügbar. Öffentliche Lobbys sind jedoch möglicherweise keine gute Möglichkeit, Mitspieler zu finden. Rezensenten aus der ursprünglichen Veröffentlichungszeit hatten Schwierigkeiten, öffentliche Partien zu finden; im lokalen Splitscreen seid ihr nicht auf den Serverbrowser angewiesen. Beide Modi führen durch dieselbe Kampagne und verfolgen dasselbe Grundziel. Online gibt es also weder eine eigene Playlist noch Regeln für einen Wettkampf.

Zeitgenössische Berichte schildern Leistungseinbrüche, Abstürze, eine hakelige Bewegung und Figuren oder Gegner, die an der Levelgeometrie hängen bleiben. Die auf Steam veröffentlichten Windows-Anforderungen nennen XP, Vista und Windows 7. Prüft daher vor einer Installation auf einem neueren System die aktuelle Kompatibilität.

Dead Horde passt am ehesten zu genau zwei Personen, die eine unkomplizierte Kampagne mit gemeinsamem Schießen, Geld zum Ausgeben und gelegentlichen Fahrten suchen. Ihr müsst keine Klassen koordinieren oder eine große Gruppe zusammenstellen, und die Geschichte verlangt kaum mehr, als das nächste Gebiet zu erreichen. Über die gesamte Kampagne kann diese Einfachheit jedoch zum Nachteil werden: Missionen wiederholen dieselbe Abfolge aus Räumen und Kämpfen, Upgrades verändern die Gefechte nur mäßig, und Level können sich ziehen. Für Gruppen, die abwechslungsreiche Ziele, tiefgreifende Fortschritte oder präzise Bewegungen suchen, passt das Spiel weniger gut.

## Auf Steam

- **Zusammen spielen:** Online-Koop, Remote Play Together
- **Spielen gerade:** 0
- **Plattformen:** Windows
- **Entwickler:** DnS Development
- **Publisher:** DnS Development

[Auf Steam ansehen](https://store.steampowered.com/app/27940/)

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