# Beat Hazard: Zwei Raumschiffe, ein gemeinsamer Soundtrack

Beat Hazard verwandelt deine Musik in einen bunten Twin-Stick-Shooter. Das Grundspiel bietet lokalen Koop für zwei Personen; das optionale Ultra-DLC ergänzt Online-Koop.

[PLAYNEXT](https://playnext.party/) · Veröffentlicht: 2.10.2026

![Ein kleines Raumschiff feuert einen leuchtend gelben Strahl durch ein Feld aus glühenden Objekten im dunklen All.](https://playnext.party/steam-images/b97e4eef-cd6b-4b3d-b580-4f97f55288a1/ss-3cf92e546ab5aaee6fa6330254e693f412ec7f1e?width=1200)

Beat Hazard ist ein Twin-Stick-Weltraumshooter, in dem Musik das Geschehen beeinflusst. Du steuerst ein kleines Schiff, zielst, schießt, zerstörst gegnerische Schiffe und Asteroiden und sammelst Power-ups, während ein Song das Licht und die Stärke deiner Waffen verändert. Im Grundspiel könnt ihr zu zweit lokal am selben Computer im Koop spielen oder euch in einem lokalen Duell gegenübertreten. Wenn deine Freunde woanders sind, ergänzt das optionale DLC Beat Hazard Ultra nativen Online-Koop und Online-Duelle für zwei Personen. Mit Remote Play Together lässt sich eine lokale Partie auch als Stream mit einem Freund an einem anderen Ort teilen.


## Wenn deine Songs den Kampf anheizen

Die Steuerung folgt dem Twin-Stick-Prinzip: Mit einer Eingabe bewegst du dein Schiff, mit einer anderen zielst und schießt du. Das Spielfeld ist ein einzelner Weltraumbereich. Feindliche Schiffe nähern sich aus verschiedenen Richtungen, Asteroiden treiben in deinen Weg und größere Bosse nehmen viel Platz auf dem Bildschirm ein. Du weichst Kollisionen und gegnerischem Feuer aus und hältst deine eigenen Schüsse auf bewegliche Ziele gerichtet. Eine Storykampagne gibt es nicht; Song und Modus bestimmen Länge und Verlauf eines Durchgangs.

Die Musik ist mehr als Hintergrund, doch Beat Hazard ist kein Rhythmusspiel, bei dem du Notenfolgen triffst. Die Audioanalyse beeinflusst Waffenstärke und Bildintensität. Ein lauter, dichter Abschnitt kann eine ruhige Szene in ein helles Gewitter aus Strahlen, Explosionen und Beute verwandeln. Leisere Passagen lassen den Kampf kurz durchatmen, bevor er wieder anzieht. Was genau passiert, hängt vom Song ab: Energie, Lautstärkewechsel und Länge prägen sowohl die Effekte als auch die Dauer im Spielfeld. Ein Track kann sich wie ein kurzes Arcade-Level spielen; Survival macht aus einem langen Album eine ausgedehnte Ausdauerprobe.

Wenn die Musik anschwillt, wird auch dein Schiff gefährlicher. Power-ups erhöhen die Feuerkraft, und die typische Beat-Hazard-Waffe entfesselt nach dem Aufladen einen breiten Schuss. Eine freie Ecke des Spielfelds bleibt selten lange ruhig, sobald sich Gegner sammeln. Du bewegst dich, zielst und hältst nach dem nächsten Pickup Ausschau, während die Musik den Hintergrund verändert. Du drückst keine Tasten passend zu eingeblendeten Noten. Wer ein klassisches Musikspiel erwartet, bekommt vor allem einen Shooter.

Der Stil ist bewusst grell: Neonfarben, Partikelspuren, große Explosionen und pulsierende Hintergründe füllen den Bildschirm. Das lässt jeden Song anders wirken, kann Schiffe und herannahende Schüsse aber auch überdecken, besonders wenn Musik und Schwierigkeitsgrad die Effekte verstärken. Manche mögen die Arcade-Lichtshow, andere empfinden sie als anstrengend oder verlieren ihr Schiff aus den Augen. Ultra bietet dafür einen Regler für die Effektintensität von 50 bis 200 Prozent. Du kannst die Effekte also abschwächen, aber nicht vollständig abschalten. Da beide Personen denselben Bildschirm teilen, gilt die Einstellung auch für deinen Mitspieler.

## Zwei Schiffe, ein gemeinsamer Song

Im lokalen Koop seid ihr zusammen auf einem Bildschirm und stellt euch denselben Gegnerwellen. Jede Person steuert ein Schiff und bringt zusätzliches Feuer in den Kampf. Beide Schiffe nehmen es mit denselben Gegnern und Bossen auf; statt einzelner Koop-Missionen geht es darum, den gewählten Song zu überstehen. Das Prinzip bleibt kompakt: im Feld manövrieren, auf anfliegende Gruppen feuern, Power-ups einsammeln und bis zum Ende des Tracks durchhalten. Wenn ein Boss auftaucht, müsst ihr euch gleichzeitig mit seinen Angriffen und dem übrigen Gegnerverkehr auseinandersetzen.

Das Grundspiel enthält auch lokale Duelle. Dort geht es im selben Arcade-Feld um den Leistungsvergleich statt um ein gemeinsames Überlebensziel. Steam-Bestenlisten erweitern die Jagd nach Punkten, sind aber kein Online-Koop in Echtzeit. Für Freunde an verschiedenen Orten ist die Unterscheidung wichtig: Direktes Koop bietet das Grundspiel lokal; Ultra ergänzt nativen Online-Koop und Online-Duelle für zwei Personen. Steam Remote Play Together kann außerdem die gemeinsame lokale Sitzung streamen. Das ist ein anderer Weg als Ultras eingebaute Netzwerkmodi.

Die lokalen Modi laufen auf einem Computer mit gemeinsamem Bildschirm. Das Spiel unterstützt Controller sowie Tastatur und Maus. Wie genau diese Eingaben auf zwei lokale Spieler verteilt werden, ist nicht klar. Klärt die Einrichtung, bevor ihr jemanden zum Spielen einladet. Im Grundspiel bleiben beide Personen am selben Rechner; Ultra ergänzt Netzwerk-Koop für zwei.

Beim Online-Spiel mit Ultra spielt auch eure Musiksammlung eine Rolle. Das DLC prüft, welche Songs beiden Personen zur Verfügung stehen, damit ein gemeinsamer Track die Sitzung antreiben kann. Wenn sich eure Musikbibliotheken nicht überschneiden, kann die Sitzung auf die begrenzte integrierte Musikauswahl zurückgreifen. Das Spiel enthält ein eigenes Album für den Einstieg. Steam nennt außerdem unterstützte Audioformate wie MP3, WAV, AIFF, OGG, MWA und FLAC sowie Internetradio. Wenn ihr eine bestimmte Quelle nutzen wollt, prüft vorher, ob sie mit dem Spiel funktioniert.

## Wähle einen Durchgang für euren Abend

Der normale Modus nimmt jeweils einen Song. Du wählst Track und Schwierigkeitsgrad und versuchst, den Durchgang mit einer hohen Punktzahl abzuschließen. So lässt sich das Tempo zwischen Runden leicht ändern: Ein kurzer Song hält die Partie knapp, ein langer gibt dem Kampf mehr Raum. Da jeder Track eigene Energieschwankungen hat, verändert ein Songwechsel auch, wie oft das Bild in intensive Feuergefechte und hellere Effekte kippt. Deine Musiksammlung wird so zu einem wechselnden Levelvorrat, obwohl die Grundsteuerung gleich bleibt.

Survival verbindet ein ganzes Album zu einem längeren Ausdauerlauf. Statt nach einem Song zum Menü zurückzukehren, seht ihr, wie weit ihr durch die Playlist kommt. Ein Track endet, der nächste beginnt mit anderen ruhigen und intensiven Abschnitten. Der Reiz hängt von der Musikauswahl ab: Ein abwechslungsreiches, energiegeladenes Album kann wie eine Folge unterschiedlicher Arenen wirken; eine lange, ruhige Auswahl erzeugt weniger Dauerdruck. Wenn euch ein ganzes Album zu viel ist, könnt ihr jederzeit wieder einen einzelnen Song wählen.

Chill Out bietet eine weniger fordernde Möglichkeit, Musik, Effekte und Schiff in Bewegung zu sehen. Das Grundspiel hat außerdem einstellbare Schwierigkeitsgrade, wobei höhere Ränge schwierigere Optionen freischalten. Das ist relevant, weil ein lauter, schneller Song das Feld bereits voller wirken lässt; ein höherer Schwierigkeitsgrad erhöht die Herausforderung zusätzlich. Ultra ergänzt weitere Modi und Ausrüstung: In Boss Rush folgen Bosse direkt aufeinander. Dazu kommen neue Gegner, Waffen, Verbesserungen und Tracks. Boss Rush ersetzt gemischte Wellen durch aufeinanderfolgende große Begegnungen; neue Waffen bieten weitere Möglichkeiten, Angriffe zu beseitigen oder abzuwehren.

Ultras Perk-System bringt zusätzliche Entwicklung. Während der Durchgänge verdienst du Spielwährung, die du für Verbesserungen von Waffen und Ausrüstung ausgibst. Ränge schalten Perks frei, sodass häufiges Spielen neue Optionen und höhere Schwierigkeitsgrade eröffnet. Diese Entwicklung gehört zum Ultra-DLC; erwarte die zusätzlichen Waffen und Verbesserungen nicht im Grundspiel. Dort bleibt die Schleife einfacher: Song wählen, Gegnerwellen und Boss bekämpfen, Power-ups sammeln und einen weiteren Track oder Modus starten.

## Was motiviert zur Rückkehr – und was nicht

Die größte Abwechslung kommt von deiner Musik. Ein neuer Track ändert Länge und Intensität des Durchgangs; mit einer großen lokalen Sammlung wirkt der Nachschub fast unbegrenzt. Punkte, Ränge, Erfolge, Steam-Bestenlisten, einstellbarer Schwierigkeitsgrad und in Ultra freischaltbare Perks geben weitere Gründe, Songs erneut oder auf höherer Stufe zu spielen. Im Koop teilt ihr euch die Arcade-Jagd nach Punkten; im Duell vergleicht ihr euch direkt auf demselben Bildschirm.

Diese Abwechslung liegt auf einem bewusst schmalen Fundament. Die Grundaufgaben bleiben Bewegung, Zielen, Schießen und Ausweichen in einem Bildschirmfeld. Ein neuer Song verändert eher das Tempo als die Aufgabe. Zeitgenössische Tests beschreiben die Auswahl an Gegnertypen und Modi des Originals als begrenzt. Ultra erweitert Gegner, Bosse und Modi, macht aus Beat Hazard aber keine missionsbasierte Kampagne. Wenn deine Gruppe unterschiedliche Charakterrollen, lange Storyentwicklung oder viele gemeinsame Ziele sucht, bekommt sie hier einen kompakten Score-Attack-Shooter.

Auch die Musikquelle beeinflusst, ob das Spiel passt. Im lokalen Koop könnt ihr einen Track auf dem Gastgebercomputer wählen. Nativer Online-Koop mit Ultra kann davon abhängen, dass beide Personen einen Song gemeinsam haben, sofern ihr nicht auf die integrierten Tracks zurückgreift. Das Spiel passt zu Gruppen, die eigene Musik einbringen und eine einfache Arcade-Schleife gern wiederholen. Weniger bequem ist es, wenn niemand kompatible Dateien bereithält oder ihr online spielen wollt, ohne das Zusatzpaket zu kaufen. Das enthaltene Album ist eine Möglichkeit zum Start, bleibt aber klein im Vergleich zu einer persönlichen Bibliothek.

Für zwei Freunde im selben Raum bietet das Grundspiel einen schnellen Weg, vertraute Musik in gemeinsamen Weltraumkampf zu verwandeln. Zwei Schiffe feuern vielleicht auf einen Boss, während von der Seite weitere Gegner näherkommen; ein plötzlicher musikalischer Höhepunkt taucht den Bildschirm in Chaos um euch beide. Wenn die Neonflut zum Reiz gehört, liefert Beat Hazard reichlich Energie. Wenn ihr klarere Bilder oder mehr Abwechslung braucht, prüft Ultras Intensitätsregler und entscheidet, ob die zusätzlichen Modi für eure Gruppe das Geld wert sind.

## Auf Steam

- **Zusammen spielen:** Remote Play Together, Plattformübergreifender Mehrspieler, Koop
- **Spielen gerade:** 0
- **Plattformen:** Windows, macOS, Linux
- **Controller-Unterstützung:** Vollständig
- **Entwickler:** Cold Beam Games
- **Publisher:** Cold Beam Games

[Auf Steam ansehen](https://store.steampowered.com/app/49600/)

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